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Selber machen: http://stripgenerator.com/
(via Nuf)
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war ja sehr Heavy Metal irgendwie.
“Napoleon XIV. ist das Pseudonym des Musikproduzenten Jerry Samuels (*1938 in New York), unter dem er in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts einige Platten veröffentlichte.
Größter Erfolg war sein erstmals 1966 veröffentlichter Novelty Song They’re Coming to Take Me Away Ha-Haaa!. (…) Das Stück ist ein (sehr) früher Vorläufer von Rap und Hip-Hop, wurde mittlerweile mehrfach gecovert (u. a. von Lard, 1990) 1973 von Warner Brothers neu aufgelegt und gilt heute noch als Kultsong.” (http://de.wikipedia.org/wiki/Napoleon_XIV)
Zum mittlerweile dritten Mal auf diesem Blog: der wunderbare Freitagstexter, gewonnen bei heinzkamke für meine Auslegung des letztwöchigen Spiderman-Bildes.
Wer den Bildbetextungswanderpokal [(c) heinzkamke] noch nicht kennt und sich jetzt erstaunt fragt: “äh, häh?”, guckt am besten schnell ins Freitagstextergewinnerwiki und macht sich ein Bild. Ah so, und a probos Bild: das nachfolgende Photo wird Ihnen an dieser Stelle mit freundlicher Genehmigung des Autors Dave Roth präsentiert – thanks a lot, Dave!
[photo by Dave Roth, published in JPG Magazine Issue 14]
[zum Vergrößern anklicken!]
Verstehen Sie mich nicht falsch, ich finde diese Welt, dieses Leben, dieses Internet wirklich großartig, und Gmail finde ich auch großartig, riesiges Postfach, kaum Macken, gute Suchfunktion, wirklich nie mehr Mails löschen, das ist für datentechnisch unbekümmerte und technisch ein wenig anachronistische Leute wie mich (mein Rechner: ein alter, erstaunlich rüstiger und nach wie vor voll funktionstüchtiger, aber speicherplatztechnisch nicht mehr ganz für voll zu nehmender Herr aus 2003) von hohem Wert. Und ja, ich weiß, obwohl mir das nicht schmeckt, die kategorischen Imperative lauten Produziere! Konsumiere!, und für alles, alles, alles wird von irgendwem irgendwann ein Preis festgesetzt, den man zu zahlen hat, jetzt oder später, in dieser oder einer anderen Form, und irgendwie muß man das alles ja auch an den Mann bringen, und dafür gibt es dann die wunderbare Welt der Werbung -.
Also nehme ich es billigend in Kauf, daß man mir in der Spalte neben meinen Nachrichten dauernd fett und unterstrichen ungemein, äh, nützliche Dinge anpreist – Traumreisen, Billigflüge, Partnerhoroskope, Strategien, um meine Exfrau zurückzuerobern (ich wußte ehrlich nicht, daß ich je verheiratet gewesen wäre, und noch dazu mit einer Frau?), Handkreissägen, den perfekten Partner, IT Consulting, Numerologische Beratungen, Katzenbabys, Kanarienvögel (riesen Auswahl!), Hormonyoga-Kurse gegen Wechselbeschwerden, Planung und Projektierung von Zweckbauten, Vogelabwehrsysteme, die Wundertätige Medaille, Abnehm-Wunderpillen, Visitenkarten, Nasenverkleinerungen, Brustvergrößerungen, beheizte USB-Handschuhe, Norwegerpullover, akademische Titel, Kugel- und Flachbodentanks für Industrie- und Abwassertechnik, Aluminiumchlorid fässerweise, Fremdwährungskredite, lustige Elch-T-Shirts, Hochperformante iSCSI Storages vom Storage Spezialisten und Endlich kein Mundgeruch!*
Ach so, ja.
Und das Must-Have der Stunde: den Durchfallhund, gestern als Screenshot gerettet.
Und manchmal, manchmal möchte man dann mit hochrotem Kopf auf den Tisch hauen und einfach einmal einen Brüller loslassen – ich brauche euren Scheiß nicht, ich will euren Scheiß nicht, ich kaufe euren Scheiß nicht, also hört auf, mich bei jeder Gelegenheit sinnlos anzuschreien, es hat keinen Sinn, mir zu sagen, was ich wollen soll, ich-will-doch-hier-nur-so-sitzen!
Zitat Google: “Wir wollen unseren Nutzern nützliche Anzeigen, Links und Inhalte bieten, die ihren speziellen Interessen entsprechen.”
Irgendwann noch in diesem Leben ziehe ich auf einen kleinen Bauernhof, kauf mir eine Kuh, ein paar Hühner plus eine Ziege zum Rasenmähen und verbringe den Rest meiner Zeit glücklich, zufrieden und werbungslos mit der Pflege meines Gartens und dem Lesen von Büchern.
Nachtrag: Leser, die sich für diesen Artikel interessieren, haben sich auch das folgende Video angesehen:
(via formschub)
*nicht, daß ich mir das ausgedacht hätte. All das wurde mir in den letzten Wochen automatisch generiert angeboten.
[gesehen in Wien-Margareten]
[Und wenn Sie jetzt so ein bißchen das Gefühl haben, daß das ein Symbolbild sein könnte, haben Sie möglicherweise so ein bißchen nicht ganz unrecht. Ich blogge wieder, keine Frage, aber dieser Tage treibt mich vorwiegend die wortlose Sammellust, daher kann man mich derzeit vorwiegend in meiner Suppen-Dependance antreffen.]
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