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Niedergemetzelte Zucchinisuppe. Oder so.

Aus der Reihe kreativbetrunken Kochen in Wien. Eine bilaterale kulinarische Gemeinschaftsproduktion. Lesen auf eigene Gefahr!

dieZutaten:

Zucchini (5 kleine)
Kartoffeln (5 kleine)
½ Zwiebel (groß – oder 1 kleine)
1 Giant Garlic (= 4 Zehen Knoblauch)
1 Becher Sauerrahm
Wasser zum Aufgießen
Suppenwürfel
Salz
Pfeffer
Chili aus der Mühle
Thymian
Olivenöl

So geht’s:

Da dieses Rezept eine Kooperation von Herrn Ad von kreativbetrunken und derJulia ist, fiel die Aufgabenteilung im Projekt Zucchinisuppe natürlich nicht schwer. Alles, was glänzt und scharf ist, reizt den Herrn ungemein. Und Gemüse schneiden kann er wie ein Weltmeister. War klar. Während der Werteste also mit dem Zerstückeln der Hauptdarstellerinnen zugange ist, und das leicht bis mittelschwer grinsend, ziehe ich den Kartoffeln die Haut vom Leibe.

ZucchiniSuppe01.jpg

Folgend werden die Kartoffeln mittels handtechnischer Reibung (derAd hat gesagt, ich soll das so schreiben) zu Matsch verarbeitet (…).

ZucchiniSuppe02.jpg

Während ich mit Monsterschnuckel in der Gegend herumfuhrwerke, hat derAd (die Freude stand ihm ins Gesicht geschrieben!) die Zwiebel in feinste Miniaturteilchen zerhackt. Hier sieht man ihn beim anschließenden Malträtieren der antimikrobiellen und blähungstreibenden Antivampirknolle:

ZucchiniSuppe03.jpg

Sind diese Präliminarien abgeschlossen, brät man Zwiebel und Knoblauch im Olivenöl an, gibt die Zucchini und die geriebenen Kartoffeln zu und röstet das ganze, während man immer schön engagiert umrührt. Anschließend Wasser und Suppenwürfel dazu, würzen (ordentlich, sagt er…) und dann, eh schon wissen, Deckel drauf.

ZucchiniSuppe04.jpg

In der Zwischenzeit kann man zum Beispiel gemeinsam Fotos bearbeiten, Zigaretten rauchen oder Passanten mit lustigen Hunden auslachen (aber das bleibt jedem selbst überlassen. Sagen wir.). Fertig gekocht ist die Suppe dann, wenn es in der ganzen Wohnung so wahnsinnig gut duftet, daß man merkt, wie man nicht nur durch das Ansehen der Bilder Hunger kriegt. Also halt so ca. nach einer halben Stunde. Hören Sie doch ein bißchen auf Ihre Instinkte, gell… Sodann wird inklusive Sauerrahm (behalten Sie zwei Löffel zum Dekorieren) geschreddert (sagt derAd. Sie können es übrigens auch Pürieren nennen.)…

ZucchiniSuppe05.jpg

… ja, und dann:

ZucchiniSuppe06.jpg

Speisen und mit den Ohren wackeln. Hauen Sie ordentlich rein!

Empfohlener Soundtrack: William Shatner | Has Been (I Can’t Get Behind That, featuring Henry Rollins)

… … … … … … Yeah! (sagt er…)

Derb zerhacktes auf rundlichem Brot mit Käse

manchmal, aber nur manchmal, muß ich mir eine klassische kalorienbombe geben. wissen sie, sowas, wo alleine schon beim gedanken daran, die digestion eine zweite filiale eröffnen möchte. manchmal muß es eben ein selbstgemachter cheesburger sein, wobei wir schon beim thema wären. wie immer ohne mengenangaben, bei mir wurden es zwei, sollten sie 77 gäste erwarten, nehmen sie besser das ganz große auto zum einkaufen.

zutaten:

hamburger-sesambrötchen (die großen)

hackfleisch (ich nehme rind, sie müßen mich nicht imitieren)
zwiebeln
eier
knoblauch (in diesem falle wenig)
frische petersilie

cheddar käse
tomaten
grüne gurke
kopfsalat (muß aber nicht sein, habe ich selten, nur dann, wenn ich welchen habe…)
zwiebeln (große)
mayonnaise (nicht die ausbalancierte fettarme!)
ketchup (wer mag, ich nicht)

helferlein:

gutes olivenöl
schwarzer pfeffer
salz
paprikapulver
mineralwasser

so:

bei der zubereitung eines solch ur-amerikanischen und jahrhunderte alten rezeptes, empfehle ich als soundtrack etwas folklorisches, von damals, zum beispiel the bosshoss. dazu ein bier. als erstes kneten wir das fleisch zusammen mit diversen zutaten: kleingehackte zwiebel/knoblauch/petersilie, ei, dazu einen schuß kohlensäurehaltiges wasser (verwende ich statt des aufgeweichten brötchens, habe ich als tipp von einem sternekoch aus einer fernen galaxis bekommen), eine menge pfeffer und eine menge salz, eine gute prise paprikapulver. ich persönlich knete mit den händen, weil das am besten und am schnellsten geht, zudem muß ich immer über leute lachen, die sich kindisch davor ekeln diese masse anzufassen und sich dann halb die arme brechen, weil sie das ganze mit irgendwelchen holzlöffeln versuchen. vorsicht ist allerdings ebenfalls beim nackten händekneten angesagt – ringe und uhr ausziehen! es ist schon ekelhaft, wenn sich so ein hackfleischklumpen in etwas eingraviertem festsetzt.

abgeschmeckt und damit zufrieden, formen wir das fleischgemisch in größere und flache exemplare, die anschließend im heißen olivenöl landen und cirka so lange gebraten werden, bis sie durch und fertig sind. in der zwischenzeit kann man auch wunderbar eine ganze platte zutaten vorbereiten: gurke und tomaten in scheiben schneiden, die großen zwiebeln in ringe, salatblätter auswählen und waschen. etwa fünf miunten bevor alles fertig ist, stecke ich persönlich noch gerne das durchgeschnittene brötchen bei cirka 100° umluft, in den ofen.

eigentlich wars das schon. ich belege meist von unten nach oben, falls sie das andersrum können, so müßen sie mir das unbedingt mal vorführen. brötchenboden, ordentlich mayo, ein blatt salat, zwiebeln, fleisch, käse, gurken, tomaten, nochmal mayo, brötchendeckel, ein weiteres bier, zahnstocher.

in diesem sinne – wie möchten sie ihr fleisch? durch, medium oder halb bewusstlos?

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Grobianische Terror-Chilipfanne

da ich in den letzten wochen fünf kilo abgenommen habe, aus bekannten und unbekannten gründen, und zudem sehr ungern für mich alleine koche, mußte das heute trotzdem endlich mal wieder sein, so ein wenig sauerei in der küche veranstalten. was mengenangaben angeht, so müßen sie sich selbst gedanken machen, ich beschreibe etwa zwei portionen.

zutaten:

3 x paprika (rot, gelb, grün – wie an einer ampel)
3 x zucchini (sie können auch weniger nehmen, ich liebe allerdings dieses gurkenkürbis)
1 x putenfilet (sie können auch mehr nehmen, ich bin allerdings nicht gerade DAS fleischfressende monster)
1 x couscous (250 g)
2 x knoblauchzehen (ich nehme drei…)
1 x zwiebel, nach möglichkeit eine große (ich nehme zwei…)
1 x rote chilischote (falls sie ein jammerlappen sind, nehmen sie halt eine halbe)

helferlein:

gutes olivenöl
schwarzer pfeffer
portugisisches meersalz
tomatenmark
basilikum
zitrone

so:

musik aufdrehen (blackmail), kochschürze umbinden und gemüse schälen, das werde ich ihnen allerdings wohl nicht beschreiben müßen, weil wenn… dann sollten sie viellecht doch besser bei ihrer fertigpizza bleiben…

olivenöl erhitzen, darin kleingeschnittene zwiebel anbruzeln, fleisch hinzufügen (in kleine stücke zersägt), bis es durch ist, dann die hitze reduzieren, paprika hinzufügen, zusammen mit in öl und salz zermörstem knoblauch.

in der zwischenzeit couscous zubereiten. den couscous mit gesalzenem, warmen wasser anfeuchten. rühren sie ihn gut um und lassen sie ihn unter einem deckel quellen.

während er sich aufbläht, können wir zucchini und die chilischote zu den übrigen zutaten beigeben, noch einmal die hitze erhöhen, salzen, (ordentlich) pfeffern, ein wenig tomatenmark untermischen, nebst etwas basilikum. ein schuß zitrone (nicht ins auge spritzen!) kommt ganz zum schluß.

essen.

idiotensicher, schnell, gesund und verdammt lecker. den rest des couscous rühre ich meist zusammen mit dem rest der zutaten in einen topf, weil man das wunderbar am nächsten tag aufwärmen kann, wobei das ganze dann noch viel besser mit würze durchgezogen ist.

wir sehen uns in der hölle!

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