Archiv für die Kategorie 'Tamara Tagebuch'

Fischers Fritz fischt frische, äh, Freaks

Nasenfisch? Nashornfisch? Freakfisch? Puzzlefisch!

freakfisch

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Für Popvatern!

(aber nicht nur. Alle anderen dürfen sich das auch ansehen.)

Helge Schneider: Das Hühnerlied (zum Mitsingen)

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Neulich im Zoo

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Fisolen im Rinderwahn

Neuerdings genieße ich, so zwischen zwei Jobs und mit meinem - laut Eigenbekunden meinen Kochkünsten aufs äußerste zugetanen - wunderbaren Mann an meiner Seite, ja durchaus die häuslichen Seiten des Lebens. Kein Witz. Mir taugt das echt! Sollten sich in mittlerer Zukunft einmal diverse Eigenbaukinder und Haustiere dazugesellen, wäre das ganz nach meinem Geschmack. Selig grinsend stünde ich dann - Leckereien um Leckereien fabrizierend - vor dem Herd, auf der Hüfte ein Neugeborenes und um die Beine mehrere Katzen, schwünge den Kochlöffel und summte mit Sarah Vaughan-gleichem Timbre Standards von Cole Porter und Co.,… äh, wo war ich? Ach ja. Genau. Bei den häuslichen Seiten des Lebens. Kochen, Freunde der Sonne. Kochen!

Jetzt hat ja der Sommer quasi über Nacht seine Sachen gepackt und ist abgerauscht wie eine beleidigte Diva. Stürmisch und mirnix dirnix. Weg war er. Und was tut der kluge Mensch bei Nieselregen und Temperaturen unter jeder Kritik? Richtig. Er kocht Suppe. Und zwar nicht irgendeine Suppe, sondern die klassische. Vom Rind.

[Rindsuppe]

Kauf ein schönes Stück (ca. 500 g) Rindfleisch zum Sieden. Muß nicht gleich Tafelspitz sein, Hauptsache man kann dir glaubhaft die Tatsache vermitteln, daß der gehörnte Lieferant nicht mit Hormonen vollgepumpt oder zum Schlachten durch halb Europa gekarrt wurde. Halbiere eine Zwiebel, laß die Schale dran, lege sie mit der Unterseite in den Topf, den du als deinen Suppentopf erkoren hast (oder auf die Herdplatte), und laß sie bei ordentlicher Hitze schön braun werden. Schäle fünf Karotten, putze einen halben Sellerie und eine Petersilwurzel. Stelle jetzt das Fleisch und das Gemüse mit kaltem Wasser, einigen Pfefferkörnern, Liebstöckel oder einem Sträußchen grüner Petersilie und einem Teelöffel Salz zu. Warte, bis das ganze zu kochen anfängt, reduziere sofort die Hitze und laß es ca. anderthalb Stunden dahinsimmern (nicht zudecken, nicht kochen, sonst wird die Suppe trüb), bis das Fleisch gar ist. Schmecke dein Süppchen, wenn nötig, mit ein bißchen Suppenpulver ab. Auch ein Plachutta hat einmal klein angefangen. Serviere es - samt mitgekochtem Gemüse und Fleisch - mit einer Einlage deines Vertrauens (Backerbsen, Suppennudeln, Grießknödel, Leberknödel, Fleischstrudel, Schöberl, Fritatten - alles kann, alles darf, nichts muß), streu Schnittlauch drüber, löffle und lächle.

Wenn dir während des Garvorganges langweilig ist, kannst du dich übrigens an dieser Stelle perfekt mit der Erzeugung von Apfelkompott beschäftigen. Vielleicht fällt dir ja zwei Stunden nach dem Verzehr der Rindsuppe ein, daß du wahnsinnigen Gusto auf Kaiserschmarren hast. Aber das ist eine andere Geschichte…

… anderntags hast du nun also ein gehöriges Stück Rindfleisch, was dir viele schöne Möglichkeiten eröffnet. Zum Beispiel die Erzeugung von Rindfleischsalat, die hier aber nicht erörtert wird. Nein, wenn’s draußen ein Sauwetter hat, braucht der Mensch was Warmes im Bauch. Zum Beispiel Rindfleisch mit Erdäpfeln und Fisolengemüse. Auch so eine österreichische Hausmannsg’schicht. Die wie folgt geht:

[Fisolengemüse/Rahmfisolen]

Zerlaß ein bißchen Butter, gib bei mäßiger Hitze einen Eßlöffel Mehl dazu (= Roux = Einbrenn), paß höllisch auf, daß dir die Pampe nicht anbrennt, und lösche sie daher rasch mit Suppe ab, um sie alsdann mit dem Schneebesen erst zu einer cremigen Creme und dann, unter Beigabe von mehr und mehr Flüssigkeit, zu leicht sauciger Konsistenz ohne Boverln (= Klümpchen) zu rühren. Soweit alles klar? Prima! Weil jetzt ist alles ein Kinderspiel. Gib die Fisolen dazu (eine Tiefkühlpackung = 1 kg), schau, daß sie gut mit Flüssigkeit bedeckt sind, rühr gut um, Deckel drauf, köcheln lassen. Nach ca. 20 Minuten, wenn die Fisolen weichgekocht sind, kommt noch ein bissel Sauerrahm, Petersilie und Salz nach Bedarf dazu, und fertig sind die Rahmfisolen. In der Zwischenzeit koch (heurige) Kartoffeln, wärm das Rindfleisch und richte das ganze sodann auf einem Teller an.

Mahlzeit!

Wiener Foto-Lovestory - Rindfleisch mit Fisolen

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Der maritime Schüttelreim

Siehst du dort drüben den Minkwal?
Wink mal!

Lesestoff KW 34-37

T.C. Boyle: Der Samurai von Savannah (zweites Mal, 7/10)
Peter Høeg: Der Plan von der Abschaffung des Dunkels (erstes Mal, 8/10)
T.C. Boyle: Wassermusik (drittes? Mal, 8/10)

und jetzt? Hat hier jemand eigentlich lesetechnische Empfehlungen? Lieblingsbücher, die ich noch nicht kenne? Bin hungrig und habe (noch) ziemlich viel Zeit, Lust und Muße!

Der biologisch invasive Schüttelreim

Die Ausbreitung der Taschenratten
schreit fürwahr nach raschen Taten!

[solche fallen mir übrigens in letzter Zeit häufig kurz vorm Einschlafen ein. Jetz aber gute Nacht.]

Der babylonische Schüttelreim

“Gib ma’n sofort back”, plärr i,
“mein’ Blackberry!”*

*[Übersetzung für Leser jenseits des Weißwurstäquators, ungeschüttelt: "Gib ihn mir sofort back", plärr ich, "meinen Blackberry!"]

tba (Notiz an mich)

Mein literarisch interessierter Googlefreund war nämlich wieder unterwegs.
Der Suchbegriff diesmal:

gedicht: ich habe einen sternsinger überfahren.

Eine schöne Vorgabe! Eine sehr, sehr schöne Thematik!
Da muß ich zwar noch ein- bis zweimal drüberschlafen, mich von meinem Göttinnengatten (­© derTechnischeDirektor) musengleich küssen lassen, mich in die Eremitage meiner Gehirnzelle begeben, Thalia um Beistand anhauen und viel frisches Gemüse essen, um so meine sämtlichen - quasi schon zu Lebzeiten legendenbildenden - lyrischen Kräfte zu bündeln,

aber dann!

Der exzentrische Schüttelreim

Nicht immer nur im Bett hängen -
Gelegentlich auch Headbangen!