Siehst du dort drüben den Minkwal?
Wink mal!
Autoren-Archiv für dieJulia
T.C. Boyle: Der Samurai von Savannah (zweites Mal, 7/10)
Peter Høeg: Der Plan von der Abschaffung des Dunkels (erstes Mal, 8/10)
T.C. Boyle: Wassermusik (drittes? Mal, 8/10)
und jetzt? Hat hier jemand eigentlich lesetechnische Empfehlungen? Lieblingsbücher, die ich noch nicht kenne? Bin hungrig und habe (noch) ziemlich viel Zeit, Lust und Muße!
Die Ausbreitung der Taschenratten
schreit fürwahr nach raschen Taten!
[solche fallen mir übrigens in letzter Zeit häufig kurz vorm Einschlafen ein. Jetz aber gute Nacht.]
“Gib ma’n sofort back”, plärr i,
“mein’ Blackberry!”*
*[Übersetzung für Leser jenseits des Weißwurstäquators, ungeschüttelt: “Gib ihn mir sofort back“, plärr ich, “meinen Blackberry!”]
Mein literarisch interessierter Googlefreund war nämlich wieder unterwegs.
Der Suchbegriff diesmal:
gedicht: ich habe einen sternsinger überfahren.
Eine schöne Vorgabe! Eine sehr, sehr schöne Thematik!
Da muß ich zwar noch ein- bis zweimal drüberschlafen, mich von meinem Göttinnengatten (© derTechnischeDirektor) musengleich küssen lassen, mich in die Eremitage meiner Gehirnzelle begeben, Thalia um Beistand anhauen und viel frisches Gemüse essen, um so meine sämtlichen - quasi schon zu Lebzeiten legendenbildenden - lyrischen Kräfte zu bündeln,
aber dann!
Nicht immer nur im Bett hängen -
Gelegentlich auch Headbangen!
Zuletzt sah ich die Maus des Heeres
Hinten links im Haus des Meeres.
[zum Vergrößern bitte Bild anklicken.]
[mehr Bilder beim Herrn Ad - klick!]
Das Burgenland, und insbesondere die Gegend rund um den Neusiedler See, ist ja so ein Landstrich, in dem mir das Herz aufgeht. Der See, die Weinberge, die Dörfchen, die Menschen, nicht zu vergessen die Sonnenblumenfelder, die Zwetschken-, Birn-, Apfel-, Walnuß-, Mandelbäume, die Kürbisse, die Paradeiser und die Paprikas… Vielleicht liegt der besondere Charme dieser Gegend darin, daß sie bis 1920 zu Ungarn gehörte. Vielleicht auch darin, daß meine Eltern dort, seit ich ein kleines Kind war, Urlaub machten, so daß ich sie noch immer irgendwie mit Sommer, Ferien und endlosem Kindheitsglück verbinde.
Jedenfalls weilte Muttern nun eine Woche in ihrem angestammten Urlaubsdomizil, wobei Herr Ad und ich sie letztes Wochenende hinkutschierten und Vatern ihr am Freitag folgte, um selbst zwei Tage zu bleiben und dann gemeinsam mit ihr wieder nach Hause zu fahren. So kam es, daß wir den Samstag miteinander verbrachten, und zwar unter anderem im Dorfmuseum Mönchhof - einem absolut liebevoll gestalteten Freilichtmuseum zum Herumschlendern und Anfassen, dessen Besuch ich nur jedem ans Herz legen kann, der in östlicheren Gefilden wohnt. Und weil’s so schön war, gibt es davon auch Fotos in verschwenderischer Fülle. Letzteres paßt ja zu diesem wunderbaren Fleckchen Welt. Bitteschön:
*
[die Bilder freuen sich, werden groß und noch viel schöner, wenn man sie anklickt!]
[mehr Informationen zum Dorfmuseum Mönchhof gibt es auf www.dorfmuseum.at]
[Weitere Bilder gibts, wie üblich, beim Herrn Ad (klick!)]
