Doch, ich habe es geliebt, mich mit Lieblingsmusik im Ohr auf den Weg zur Straßenbahn zu machen und kurz noch beim Bäcker vorbeizuschneien, um mir eins dieser genialen Tramezzini mit ins Büro zu nehmen, oder am Heimweg Sushi fürs Abendessen. Aber mein heutiger Weg zur Arbeit läßt mich völlig vergessen, was genau ich daran ernsthaft vermissen könnte…
Und der Blick aus dem Bürofenster hat ja auch irgendwie etwas sehr Spezielles:
(Ach so, und nein – ich arbeite nicht als Försterin oder sowas. Und ja, wir haben fließendes Wasser, Strom und sogar Internet da.)
*”Hard Boiled Wonderland und das Ende der Welt” ist der Titel eines meiner Lieblingsbücher von Haruki Murakami, das sich zwischen einem (gar nicht so) futuristischen Tokio und einem merkwürdig kafkaesken, über weite Strecken des Romans tief verschneiten Ende der Welt abspielt.
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[PS: Die Schwärmerei für die Natur kommt von der Unbewohnbarkeit der Städte. (Bert Brecht)]






Für das, dass ich ja quasi selbst am Land wohne (ist ja alles relativ. Im Vergleich zu Wien jetzt), empfinde ich ich beim Anblick dieser fotografisch-landschaftlichen Kostbarkeiten ein klitzekleines bisschen zu viel Neid. Grauslich von mir, ich weiß. Aber ich entschuldige mich auch dafür.
tja, ich würd das tramezzini und das sushi vermissen. essen > all.
Roher Fisch lässt sich bestimmt auftreiben. Zur Not tut es auch eine Forelle aus dem Gebirgsbach.
Ach, bitte verzeiht mir, daß ich momentan so gar nicht zum zeitnah Zurückkommentieren komme… Überfluß an Zeitmangel und wenn ich abends endlich Zeit habe, an Narkolepsie grenzende Müdigkeit.
…jaja, das eheleben. facebooken sie auch, frau julia?
Eheleben? … schön wär’s, davon so narkolepsiert zu sein. Es ist allerdings eher mehr so das Semmerlverdienenleben, das mich schlaucht (um da einmal ein paar leckere Mißverständnisse aus der Welt zu schaffen). ;)
Facebook: hatte ich vor einiger Zeit einen eher unglücklichen Einstieg und quittierte nach einem Abend schwerst genervt von der Langsamkeit, der Unübersichtlichkeit und nicht zuletzt diesem sektenartigen Ton die ganze Chose wieder. Allerdings bin ich am Überlegen, ob ich wieder einsteige, und wenn’s nur is, um kurz an E-mail-Adressen zu kommen. Weil ein paar Leute von früher fieserweise nur so kontaktierbar sind. Also mal gucken…
na, ich dachte nur. weil blogging ist ja irgendwie out. von gestern. walkman quasi. prinzipiell hat das facebook-posten dies ja bei fast allen leutln abgelöst.
hey, und wenn du kommen würdest; zumindest einen friend – oder eher: nach-julia-literarischen-weisheiten-dürstenden-leser – hättest du schon. *lock*
Facebook als literarische Spielwiese? Padauz! ;)
… es ist halt irgendwie so, daß meine Begeisterung für hermetisch abgeriegelte Veranstaltungen mit Türlsteher davor… um es einmal freundlich auszudrücken: endenwollend ist. Aber wie gesagt: ich denk noch nach.
wieso? du kannst alles öffentlich oder alles geschlossen haben. wie du möchtest und konfigurierst
Urgierst du etwa? ;)
ach, vermisse irgendwie gute online kommentare. von ihnen kämen sicher zuhauf, oh im hartgekochtem wunderland residierende frau julia.
Wie, samma per Sie?
si, si, no, wie die engländer sagen, wenn sie italienisch sprechen. aber als am liebsten in saunen residierender tiroler, kann ich auch rufen: “du, kimscht ins gsichtsbichla?”
Aha, jetzt kommt Er mir gleich noch mit Manda, s’isch Zeit. :D
isch es nit?