Neulich hat mir die Frau Katze im Rahmen eines sehr netten Besuches bei ihr ein absolut wundervolles Schokoladenkuchenrezept verraten, das ich heute ausprobiert habe – und das hier unter keinen Umständen unerwähnt bleiben darf, weil: so saftig, schokoladig und zart ist mir noch nie einer untergekommen. (“Loama Lisi” ist übrigens der Name einer Goiserin, von der es stammt – an ein paar Stellen wurde es durch die mündliche Tradierung und das Niederschreiben durch meine Wenigkeit natürlich sicher schon leicht modifiziert, aber wir sind ja hier keine Erbsenzähler, nicht?)
Für Frühlingsdiät-Adeptinnen eignet sich der Kuchen natürlich eher nicht, obschon an dieser Stelle nicht ungesagt bleiben soll, daß er in dieser Form wenigstens ausgesprochen bio, also somit auch quasi voll Bobo-tauglich ist. Aber der Geschmack! Die Konsistenz! Einfach zum Niederknien…
Wir brauchen:
250 g (Biobergbauern-) Butter
250 g (Dinkelvollkorn-) Mehl (erhältlich zB in der Bäckerei Maislinger)
6 kleine (Biofreiland-) Eier*
120 g (Biorohr-) Zucker**
2 EL Honig***
200 g Haushaltsschokolade mit hohem Kakaoanteil (in meinem Fall aus dem Hause Manner)
200 g geriebene Haselnüsse****
ev. einen Schuß (Biobergbauern-) Milch
die Schalen von anderthalb Biozitronen
ca. 2 EL Staubzucker (für die Glasur)*****
kein Backpulver!
die Herstellung geht ganz leicht, und zwar wie folgt:
1) Butter auf Zimmertemperatur bringen, Schokolade im Wasserbad (oder einfach mit ganz wenig Milch in einem Topf auf kleiner Flamme) schmelzen und etwas auskühlen lassen.
2) Eiklar vom Dotter trennen.
3) Eiklar mit etwas Zucker zu sehr steifem Schnee schlagen.
4) Butter, Dotter, Schale einer halben Zitrone und den Zucker mit dem Mixer zu einer flaumigen Masse verarbeiten; den Honig, die geschmolzene Schokolade und die Haselnüsse gut unterrühren – eventuell mit einem Schuß Milch nachhelfen, wenn’s bröselt.
5) vorsichtig und mit nicht zu viel Schmackes den Eischnee unterheben
6) das Mehl drübersieben und rasch und vorsichtig einarbeiten (bitte nicht mit dem Mixer und nicht zu grobianisch – sonst wird die Sache nachher nicht so fluffig…)
7) die Masse auf ein Backblech streichen und sofort bei ca. 200 Grad ins vorgeheizte Backrohr, auf mittlerer Stufe ca. 10 Minuten backen, dann Hitze auf ca. 150 Grad reduzieren und noch +/- 40 Minuten weiterbacken (kommt halt aufs Rohr und die Erfahrungswerte an.)
8) den Staubzucker mit Zitronenschale und ganz wenig warmem Wasser zu einer sämigen Masse anrühren
9) den fertigen Kuchen ein bißchen überkühlen lassen, mit einem Pinsel die Glasur darauf verteilen und auskühlen lassen.
10) das Resultat genießen… :)
* das Original sieht vier Eier vor
** das Original sieht 250 g Zucker vor
*** die Idee mit dem Honig kam von mir
**** oder was man halt favorisiert
***** Glasur oder nicht Glasur ist eine reine Glaubens- und vor allem Geschmacksfrage – ich mag sie normalerweise nicht, aber hier ist sie in meinen Augen ausnahmsweise einmal absolut unerläßlich.


Sieht total lecker aus :)