1. Zugenommen oder abgenommen?
Weder/noch.
2. Haare länger oder kürzer?
Kürzer. Und grauer.
3. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Nach wie vor recht normalsichtig.
4. Mehr Kohle oder weniger?
Mehr.
5. Mehr ausgegeben oder weniger?
Mehr. Und für lustvolle Dinge (Kamera, Optik, Bücher…) noch dazu. :)
6. Mehr bewegt oder weniger?
2010 war jetzt nicht das Jahr der Kraftakte. Aber es war ein Hochplateau-Jahr. Also langes, gleichförmiges Dahinstiefeln ohne besondere Höhen und Tiefen – aber auch ohne besonders atemberaubende Wegpunkte. Ein bißchen so ein Kuchen-ohne-Rosinen-Jahr. Aber ich steh eh nicht so auf Rosinen.
7. Der hirnrissigste Plan?
Sowas gab es in diesem Jahr auch nicht.
8. Die gefährlichste Unternehmung?
Dito.
9. Der beste Sex?
Ja.
10. Die teuerste Anschaffung?
Bruno, der pechschwarze Corolla Verso.
11. Das leckerste Essen?
Mutterns Kalbsbraten.
12. Das beeindruckendste Buch?
2010 hab ich viel und viel mir Neues gelesen. Das großartigste Buch war für mich Jonathan Franzens “Die Korrekturen” (das 2001 erschien).
13. Der ergreifendste Film?
Die Stadt der Blinden (2009). Der großartigste Film: District 9 (2009). Der überraschend witzigste Film: Repo Men (2010). Der überraschend guteste Film: Predators (2010). Der sympathischste Film: Watchmen (2009). Der trashigste Film (nicht ohne Unterhaltungswert): Zombieland (2009). Der gut-schlechteste Film des Jahres: Surrogates (2010). Der trotz wohlwollender Vorfreude enttäuschendste Film: Splice (2010). Ein mehrmals gesehener Lieblingsfilm in 2010: Star Trek (2009). Der fesselndste Film: Inception (2010).
14. Die beste CD?
Peter Gabriel: Scratch My Back. Massive Attack: Heligoland. Georg Breinschmied: Brein’s World.
15. Das schönste Konzert?
Mnozil Brass: Das Gelbe vom Ei (an einem wunderschönen Sommerabend auf DVD)
16. Die meiste Zeit verbracht mit …?
der Bewältigung des Problems, in einem Job zu sein, der zwar angenehme Rahmenbedingungen wie genug geregelte Freizeit und ein gutes Gehalt bringt, andererseits aber, vor allem was das Zwischenmenschliche betrifft, meilenweit von den traumhaften Bedingungen entfernt ist, die ich in meinem Leben schon einige Jahre genossen habe.
17. Die schönste Zeit verbracht mit …?
den Menschen, die mir viel bedeuten (auch wenns distanzbedingt manchmal nur mailend war) und den Dingen, die ich eben gern tu – sonnen, schwimmen, lesen, Fotos machen,…
18. Vorherrschendes Gefühl 2010?
Ufftata, ufftata.
19. 2010 zum ersten Mal getan?
Im Gosausee geschwommen, den Dachsteingletscher im Visier und unter mir das dunkelgrün-pechschwarze Wasser.
20. 2010 nach langer Zeit wieder getan?
Mit dem Mann prustend und schnaubend bei einer Schneeballschlacht durch die Felder getobt.
21. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
der Dauerregen im “Sommer”, die unguten Vibes im Arbeitsumfeld, der tägliche Zwang zum Frühaufstehen und die daraus resultierende Dauermüdigkeit.
22. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
“Damit solltest du jetzt schön langsam wirklich zum Arzt gehen.”
23. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Meine Zeit, von der ich gefühlt immer viel zu wenig habe.
24. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
ist immateriell.
25. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
“Wochenende, Baby!”
26. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
ist mir nicht in Erinnerung.
27. 2010 war mit einem Wort …?
hmnja.
1. Zugenommen oder abgenommen?
Auch weder/noch, hab’ aber noch immer um 15 Kilo zuviel.
2. Haare länger oder kürzer?
Länger. Und nicht grauer.
3. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Nach wie vor gleichbleibend kurzsichtig.
4. Mehr Kohle oder weniger?
Ich weniger, meine Frau mehr.
5. Mehr ausgegeben oder weniger?
Mehr. Ich hab’ ja immerhin meine Sachen nach Australien verschiffen lassen.
6. Mehr bewegt oder weniger?
Ich hab’ mich gleichviel bewegt, oder war die Frage etwa anders gemeint? ;-)
7. Der hirnrissigste Plan?
Jenseits der 40 auswandern?
8. Die gefährlichste Unternehmung?
Dito?
9. Der beste Sex?
Auch ja.
10. Die teuerste Anschaffung?
Der 20 Fuß Container (gemietet) von Austria nach Australia.
11. Das leckerste Essen?
Semmelknödel mit braised steak and onion (selbstgemacht natürlich).
12. Das beeindruckendste Buch?
Keine Bücher für mich, ich lese im Netz.
13. Der ergreifendste Film?
Keine Filme für mich. Dokus sind angesagt.
14. Die beste CD?
Es wird immer schwieriger 2010er Musik zu hören. Bin gefangen in den 80ern und 90ern.
15. Das schönste Konzert?
Steht mir noch bevor in 2011. Roxy Music im Hunter Valley.
16. Die meiste Zeit verbracht mit …?
- meiner Frau, der besten von allen.
17. Die schönste Zeit verbracht mit …?
- dito.
18. Vorherrschendes Gefühl 2010?
Sehr seltsam, oh pardon, very strange.
19. 2010 zum ersten Mal getan?
- geheiratet!!!
20. 2010 nach langer Zeit wieder getan?
- mit meiner Frau philosophierend am Strand spazieren gegangen.
21. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
Auch hier der häufige Regen in unserem Sommer, gerade jetzt; der große Aufwand, der mit der Beschaffung meines jetzigen Visums einherging; der Umzug von einem Haus zu einem Reihenhaus, nur weil der Besitzer das Haus verkauft hat.
22. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Daß meine Frau den Job in der Anfangsaphase durchhält, war nicht einfach für sie.
23. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Meine Zeit, von der ich gefühlt immer viel zu wenig habe. Dem ist wohl nichts hinzuzufügen.
24. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
ist immateriell. Auch das stimmt mit mir überein.
25. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Ich liebe dich.
26. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Siehe 25.
27. 2010 war mit einem Wort …?
Spannend!
28. Ausblick auf 2011?
Wird noch viel spannender!
Cheers, |cv| —> chronovisor.
Das ist ja alles ausgesprochen lässig, mein lieber Herr Gesangsverein… Wahnsinn! Gratuliere! :-) (Bist eigentlich bei Facebook? Wenn ja, meld dich doch mal bei Lust und Laune – ich bin da unter meinem Klarnamen vertreten und finde es bei aller Datenschutzproblematik ungemein praktisch, sich dort im nicht jedermann zugänglichen Freundeskreis auszutauschen.)