Archiv für Dezember 2010

Zweitausendzehn

1. Zugenommen oder abgenommen?
Weder/noch.

2. Haare länger oder kürzer?
Kürzer. Und grauer.

3. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Nach wie vor recht normalsichtig.

4. Mehr Kohle oder weniger?
Mehr.

5. Mehr ausgegeben oder weniger?
Mehr. Und für lustvolle Dinge (Kamera, Optik, Bücher…) noch dazu. :)

6. Mehr bewegt oder weniger?
2010 war jetzt nicht das Jahr der Kraftakte. Aber es war ein Hochplateau-Jahr. Also langes, gleichförmiges Dahinstiefeln ohne besondere Höhen und Tiefen – aber auch ohne besonders atemberaubende Wegpunkte. Ein bißchen so ein Kuchen-ohne-Rosinen-Jahr. Aber ich steh eh nicht so auf Rosinen.

7. Der hirnrissigste Plan?
Sowas gab es in diesem Jahr auch nicht.

8. Die gefährlichste Unternehmung?
Dito.

9. Der beste Sex?
Ja.

10. Die teuerste Anschaffung?
Bruno, der pechschwarze Corolla Verso.

11. Das leckerste Essen?
Mutterns Kalbsbraten.

12. Das beeindruckendste Buch?
2010 hab ich viel und viel mir Neues gelesen. Das großartigste Buch war für mich Jonathan Franzens “Die Korrekturen” (das 2001 erschien).

13. Der ergreifendste Film?
Die Stadt der Blinden (2009). Der großartigste Film: District 9 (2009). Der überraschend witzigste Film: Repo Men (2010). Der überraschend guteste Film: Predators (2010). Der sympathischste Film: Watchmen (2009). Der trashigste Film (nicht ohne Unterhaltungswert): Zombieland (2009). Der gut-schlechteste Film des Jahres: Surrogates (2010). Der trotz wohlwollender Vorfreude enttäuschendste Film: Splice (2010). Ein mehrmals gesehener Lieblingsfilm in 2010: Star Trek (2009). Der fesselndste Film: Inception (2010).

14. Die beste CD?
Peter Gabriel: Scratch My Back. Massive Attack: Heligoland. Georg Breinschmied: Brein’s World.

15. Das schönste Konzert?
Mnozil Brass: Das Gelbe vom Ei (an einem wunderschönen Sommerabend auf DVD)

16. Die meiste Zeit verbracht mit …?
der Bewältigung des Problems, in einem Job zu sein, der zwar angenehme Rahmenbedingungen wie genug geregelte Freizeit und ein gutes Gehalt bringt, andererseits aber, vor allem was das Zwischenmenschliche betrifft, meilenweit von den traumhaften Bedingungen entfernt ist, die ich in meinem Leben schon einige Jahre genossen habe.

17. Die schönste Zeit verbracht mit …?
den Menschen, die mir viel bedeuten (auch wenns distanzbedingt manchmal nur mailend war) und den Dingen, die ich eben gern tu – sonnen, schwimmen, lesen, Fotos machen,…

18. Vorherrschendes Gefühl 2010?
Ufftata, ufftata.

19. 2010 zum ersten Mal getan?
Im Gosausee geschwommen, den Dachsteingletscher im Visier und unter mir das dunkelgrün-pechschwarze Wasser.

20. 2010 nach langer Zeit wieder getan?
Mit dem Mann prustend und schnaubend bei einer Schneeballschlacht durch die Felder getobt.

21. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
der Dauerregen im “Sommer”, die unguten Vibes im Arbeitsumfeld, der tägliche Zwang zum Frühaufstehen und die daraus resultierende Dauermüdigkeit.

22. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
“Damit solltest du jetzt schön langsam wirklich zum Arzt gehen.”

23. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Meine Zeit, von der ich gefühlt immer viel zu wenig habe.

24. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
ist immateriell.

25. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
“Wochenende, Baby!”

26. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
ist mir nicht in Erinnerung.

27. 2010 war mit einem Wort …?
hmnja.

Zwischendurch: Fotos

Madame hat nämlich eine neue Kamera und eine neue Optik. Da müssen wir jetzt durch!

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