… aber bevor ich sämtliche Paßwörter vergesse und meine treuen Leser vor Neugierde Krampfadern, Depressionen und unreine Haut bekommen, hier an dieser Stelle ein Lebenszeichen:
Nach knapp 14 wunderbaren Jahren Wien also die Aufs-Landflucht – ich bin wieder ein Goiserer Landkind und hab meiner Heimatgemeinde nebstbei einen weiteren Einwohner verschafft, nämlich den Herrn Ad, seines Zeichens meines Vaters zukünftiger Schwiegersohn.
Jobtechnisch hab ich, soviel sei einmal verraten, einen kompletten Wechsel vollzogen. Jonglierte ich bis vor einiger Zeit noch mit Wörtern und Kommata, tu ich’s nunmehr vermehrt mit Zahlen, den telefonischen Kundenkontakt hat der persönliche abgelöst, der Popo wird nicht mehr acht Stunden täglich auf einem gemütlichen Sesserl geparkt, sondern engagiert durch die Gegend geschwungen. Außerdem trage ich ein schickes Bluserl und ein schwarzes Bundfaltenhoserl anstatt T-Shirt und Jeans. Und Madame hat nach ihrer gerade zu absolvierenden Ausbildung offiziell Mitarbeiterverantwortung. Anstrengend und eine ziemlich große Umstellung, aber auch spannend, und nicht die schlechteste Partie, die man am Land machen kann.
Die Wohnung ist ein einziger Traum. Liebe auf den ersten Blick muß man das nennen – Dachgeschoß mit herzallerliebster Freitreppe zur großzügigen Galerie, Badewanne, Balkon, Blick auf Wiesen, Wald und Berge und Sonne, Sonne, Sonne. Lebensqualität, die um diese Miete in Wien ein Ding der Unmöglichkeit wäre.
Mir – uns! – geht’s also phantastisch. Und wenn wir erst einmal den Umzug hinter uns haben, ich an meinen Rechner kann und sich in meinem Arbeitsleben ein bißchen Routine eingestellt hat, werde ich auch wieder regelmäßig bloggen. Die Bilder stauen sich schon…
Bis dahin eine schöne Zeit!
dieJulia
Ah, ein Lebenszeichen… und dann gleich vollgepackt mit famosen Neuigkeiten. Bei den großartigen Voraussetzungen kann eigentlich nix schiefgehen, Sie Zahlenjongleuse, Sie! Klingt jedenfalls alles sehr spannend. Vielleicht sollte ich auch einen Wechsel wagen… ich denke, ich schubse schon viel zu lange Zahlen, chchch! Wünsche Ihnen jedenfalls nur das Allerbeste und freue mich auf die angekündigte Bilderflut.
Herzliche Grüße von Landkind zu Landkind
also in dem Blusl würd ich dich gerne mal sehen :-)
das sind ja News. Hammer. Und dienem Vater gratuliere ich zum Schwiegersohn.
Bussi baba
Oliver
Ois Guade im neuen Hoam (oder wie das bei euch heißt).
Bravo, Julia! Solche Nachrichten braucht es in der Krise!
…die längsten Reisen führen oft nach Zuhause…
Und ich war schon voller Sorge. Dabei geht’s dir prächtig. Wie schön!
Ja prima, Glückwunsch zur Wende! Schade, daß meine Mail offensichtlich gar nicht oder mitten im größten Streß ankam, ich weilte nämlich arg in der Nähe. U.a. beim Zauner, mehrfach. Naja. ‘S ist nicht aller Tage Abend.
naja, sooo weit weg wär bad goisern ja nun auch wieder nicht …
und sehr schön zu lesen, dass es euch fantastisch geht!
naja, sooo weit weg wär bad goisern ja nun auch wieder nicht …
und sehr schön zu lesen, dass es euch fantastisch geht!
gute nachrichtn rundherum. ich freue mich für euch!
Glückwünsche ohne wenn, jedoch mit aber
Zunächst einmal natürlich herzliche Glückwünsche zur Wiederentdeckung des Landlebens,
aber ein bißchen schade ist es schon, ausgerechnet jetzt wegzuziehen, da ich in absehbarer
Zeit endlich wieder einmal nach Wien kommen werde. Ich halte mir nämlich seit einiger Zeit
statt eines sibirischen Kampfhamsters, den der Hauseigentümer nicht gestatten wollte, einen
possierlichen Österreicher, der nicht nur stubenrein ist, sondern auch Architekturfotograf und
der daher, wenn er nicht gerade in der Welt herumfliegt, zwischen Wien und Stuttgart pendelt
bzw. schwankt. Da schwanke ich doch gern einmal mit – sobald das Donauinselfest vorüber ist.
Nachdem ich allerdings die Beschreibung Eurer neuen Wohnung gelesen habe, verstehe ich Eure
Motivation voll und ganz: Dachgeschoß, Freitreppe, Galerie – da kann selbst das »Löftchen«,
das meine Liebste derzeit auf Firmenkosten im Mailänder Umland bewohnen darf, nicht mithalten,
auch wenn es natürlich in den Kategorien Sonnendauer und Panoramablick (sogar auf die andere
Seite der Alpen) ebenfalls punkten kann.
Daß Du, liebe Julia, jedoch beruflich Wörter gegen Zahlen eingetauscht hast, und das offenbar
freiwillig, erstaunt mich nun wirklich. Als halber Zig… äh… »Vertreter einer mobilen
ethnischen Minderheit« verstehe ich das mit dem Umherfahren und Kundenkontakten usw. schon
recht gut, aber … Zahlen? Pfui-bäh!
Laßt uns also alle hoffen, daß Du vor lauter »Gigabytes of ones and zeroes« [Twelve-Monkeys-Sample]
vermehrt zum gediegenen Wort zurückfinden wirst. (Ausgleichssport Hilfsausdruck.)
Julia, Dein Blog braucht Dich!
zeze
Also diese Traumbadewanne werde ich ausprobieren, seien Sie gewarnt!
Oh, das klingt aber fein.
Gratuliere zur Entscheidung,
zur Umsetzung und zur zweisamen Zukunft.
Kaum ist man einmal ein paar Monate unaufmerksam,
driften schon die Kontinente auseinander und diejulia zieht um.
Gibt es schon konkretere Termine?
Oder seid ihr schon im Siedeln?
Gemma halt’ in Bad Goisern Eis essen ;)….
Ah, “back to the roots”, wie der Lateiner sagt!
(hab gehört, im Salzkammergut da kamma gut lustig sein ;)
Gruß aus dem Osten
Schon fast einen ganzen Monat liest man nichts mehr. Frau Julia, Sie werden sich doch nicht verlaufen haben in Ihrer alten Heimat? Wenigstens ein kurzes “Pieps” koennten Sie bloggen.
Oder gehen Sie etwa mit anderen Beschaeftigungen schwanger?