Falls Sie sich gefragt haben, warum es hier seit einiger Zeit so still ist: es ist nicht, obwohl sich das natürlich als Erklärung förmlich aufdrängen würde, es ist nicht, daß das Blog oder dessen Betreiberin eingefroren wäre. Es liegt auch nicht an der neuerlichen dreckswetterbedingten Erkältung, die mich hingestreckt hat – hat sie, aber denken kann ich auch bei hektoliterweise Brusttee. Ich bin nur einfach einer Verschwörung auf der Spur! Kann es ein Zufall sein, frage ich meine so schöne wie kluge Leserschaft, daß am 26. März das 3. Österreichische Polarsymposium beginnt? Kann es ein Zufall sein, daß Wien im Februar 2009 ganze 30 Sonnenstunden abgekriegt hat, während man normalerweise um diese Zeit schon im T-Shirt flanieren und in eilig aufgestellten Schanigärten Kaffee trinken kann? Denken Sie einmal scharf nach! Sie wollen Wien verfairbanksisieren!
…Hier das erschütternde Dokument dieser meteorologischen Sauerei: 24. März 2009, 22:39h, Blick aus dem Ostflügel:
Und für heute Nacht planen sie übrigens weitere Schneefälle.
“Napoleon XIV. ist das Pseudonym des Musikproduzenten Jerry Samuels (*1938 in New York), unter dem er in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts einige Platten veröffentlichte.
Größter Erfolg war sein erstmals 1966 veröffentlichter Novelty Song They’re Coming to Take Me Away Ha-Haaa!. (…) Das Stück ist ein (sehr) früher Vorläufer von Rap und Hip-Hop, wurde mittlerweile mehrfach gecovert (u. a. von Lard, 1990) 1973 von Warner Brothers neu aufgelegt und gilt heute noch als Kultsong.” (http://de.wikipedia.org/wiki/Napoleon_XIV)
Das Kind, als es bänglich zum Reck schlich,
dacht’: “Turnunterricht – einfach schrecklich!
Die Lehrerin: eiskalt und grausam
Mein Gott, was bin ich dieser Sau gram!”
Kenner dieses Blogs erinnern sich vielleicht voller Verzückung an den oscarverdächtigen Kurzfilm “Ostern des Grauens – sie verzehren auch Fleisch”, den Herr Ad und ich vergangenes Jahr gedreht haben. Nun sind weitere wertvolle Archivaufnahmen aus dieser sehr fruchtbaren Schaffensperiode ans Tageslicht gekommen, und voller Stolz darf ich Ihnen, verehrtes Publikum, an dieser Stelle den absolut anbetungswürdigen Neunsekünder
PSYCHOHASE DES TODES! präsentieren. Wir sehen uns in Cannes!