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	<title>Comments on: Es lenzt!</title>
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	<description>sitting on a cornflake, waiting for the van to come</description>
	<pubDate>Thu, 04 Dec 2008 18:58:11 +0000</pubDate>
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		<title>By: dieJulia</title>
		<link>http://www.diejulia.net/wp/2008/03/11/es-lenzt#comment-5655</link>
		<dc:creator>dieJulia</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Mar 2008 10:14:08 +0000</pubDate>
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		<description>Hach ja. W&#228;re da nicht der &#220;berflu&#223; an Geldmangel...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hach ja. W&auml;re da nicht der &Uuml;berflu&szlig; an Geldmangel&#8230;</p>
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		<title>By: hubbie</title>
		<link>http://www.diejulia.net/wp/2008/03/11/es-lenzt#comment-5653</link>
		<dc:creator>hubbie</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Mar 2008 09:54:43 +0000</pubDate>
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		<description>Â¡hola de la costa!
Angesichts der Prognose fuer die Osterwoche empfehle ich dringend VIE-ALC mit der Air Berlin, ab 3.5. auch nonstop mit Sky Europe</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Â¡hola de la costa!<br />
Angesichts der Prognose fuer die Osterwoche empfehle ich dringend VIE-ALC mit der Air Berlin, ab 3.5. auch nonstop mit Sky Europe</p>
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		<title>By: dieJulia</title>
		<link>http://www.diejulia.net/wp/2008/03/11/es-lenzt#comment-5629</link>
		<dc:creator>dieJulia</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Mar 2008 10:18:16 +0000</pubDate>
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		<description>:-)
Ma, des gfreit mi!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>:-)<br />
Ma, des gfreit mi!</p>
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		<title>By: Etosha</title>
		<link>http://www.diejulia.net/wp/2008/03/11/es-lenzt#comment-5628</link>
		<dc:creator>Etosha</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Mar 2008 09:11:21 +0000</pubDate>
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		<description>Sch&#246;n! Hier kann man sich so richtig mitfreuen. Und ja, ich l&#228;chle auch dieses L&#228;cheln, derzeit.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sch&ouml;n! Hier kann man sich so richtig mitfreuen. Und ja, ich l&auml;chle auch dieses L&auml;cheln, derzeit.</p>
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		<title>By: Popvatern</title>
		<link>http://www.diejulia.net/wp/2008/03/11/es-lenzt#comment-5625</link>
		<dc:creator>Popvatern</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Mar 2008 17:11:28 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo, ihr grandiosen Dichter, das war alles einfach sch&#246;n.

Ich weiss nicht, ob halb totzitiert od. sonst was, 
nachstehendes ist einfach einer meiner Lieblinge:


Der Fr&#252;hling

Wenn auf Gefilden neues Entz&#252;cken keimt 
Und sich die Ansicht wieder versch&#246;nt und sich
An Bergen, wo die B&#228;ume gr&#252;nen,
Hellere L&#252;fte, Gew&#246;lke zeigen,

Oh! welche Freude haben die Menschen! froh
Gehn an Gestaden Einsame. Ruh und Lust
Und Wonne der Gesundheit bl&#252;het,
Freundliches Lachen ist auch nicht ferne.

                                    Friedrich H&#246;lderlin</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo, ihr grandiosen Dichter, das war alles einfach sch&ouml;n.</p>
<p>Ich weiss nicht, ob halb totzitiert od. sonst was,<br />
nachstehendes ist einfach einer meiner Lieblinge:</p>
<p>Der Fr&uuml;hling</p>
<p>Wenn auf Gefilden neues Entz&uuml;cken keimt<br />
Und sich die Ansicht wieder versch&ouml;nt und sich<br />
An Bergen, wo die B&auml;ume gr&uuml;nen,<br />
Hellere L&uuml;fte, Gew&ouml;lke zeigen,</p>
<p>Oh! welche Freude haben die Menschen! froh<br />
Gehn an Gestaden Einsame. Ruh und Lust<br />
Und Wonne der Gesundheit bl&uuml;het,<br />
Freundliches Lachen ist auch nicht ferne.</p>
<p>                                    Friedrich H&ouml;lderlin</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Ad</title>
		<link>http://www.diejulia.net/wp/2008/03/11/es-lenzt#comment-5623</link>
		<dc:creator>Ad</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Mar 2008 16:34:46 +0000</pubDate>
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		<description>vorhin, ca. 10:37h, auf der anderen donauseite. schlagartig wird es dunkelgrau, ein wildgewordener wind hat mich zu seinem spielball ernannt, mich und meine besprechungsmappe. gleichzeitig werde ich zu einer zielscheibe gro&#223;formatiger regentropfen, die k&#228;lter kaum sein k&#246;nnten, zumindest f&#252;r mein empfinden, angesicht der tatsache, da&#223; ich blo&#223; ein hemd trage. die jacke liegt n&#228;mlich gut im toyota und der steht wiederum auf dem wienerberg in der tiefgarage. ich bin ja mit dem mercedes unterwegs, ohne jacke, wei&#223; zudem nicht mehr wo genau er steht. irgendwo auf dem riesigen parkplatz halt, nur die genaue position will sich mir nicht offenbaren. es dauert dann auch seine zeit, bis ich endlich durchn&#228;&#223;t und leicht eingefroren im besagten sitze, die tropfenden unterlagen betrachte und so leise vor mich hin fl&#252;stere â€žja, schei&#223;e, bald kommt der fr&#252;hling... schei&#223;e, hoffentlich!â€œ...

;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>vorhin, ca. 10:37h, auf der anderen donauseite. schlagartig wird es dunkelgrau, ein wildgewordener wind hat mich zu seinem spielball ernannt, mich und meine besprechungsmappe. gleichzeitig werde ich zu einer zielscheibe gro&szlig;formatiger regentropfen, die k&auml;lter kaum sein k&ouml;nnten, zumindest f&uuml;r mein empfinden, angesicht der tatsache, da&szlig; ich blo&szlig; ein hemd trage. die jacke liegt n&auml;mlich gut im toyota und der steht wiederum auf dem wienerberg in der tiefgarage. ich bin ja mit dem mercedes unterwegs, ohne jacke, wei&szlig; zudem nicht mehr wo genau er steht. irgendwo auf dem riesigen parkplatz halt, nur die genaue position will sich mir nicht offenbaren. es dauert dann auch seine zeit, bis ich endlich durchn&auml;&szlig;t und leicht eingefroren im besagten sitze, die tropfenden unterlagen betrachte und so leise vor mich hin fl&uuml;stere â€žja, schei&szlig;e, bald kommt der fr&uuml;hling&#8230; schei&szlig;e, hoffentlich!â€œ&#8230;</p>
<p>;-)</p>
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		<title>By: dieJulia</title>
		<link>http://www.diejulia.net/wp/2008/03/11/es-lenzt#comment-5622</link>
		<dc:creator>dieJulia</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Mar 2008 16:17:40 +0000</pubDate>
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		<description>Ich finde ja, da&#223; auch alte, zerr&#252;ttete, halbtotzitierte Verse bisweilen verdienen, vom ausgetretenen Poesie-Highway aufgeklaubt und ein St&#252;ck mitgenommen zu werden. Deshalb ja auch quasi Gnadenbrot f&#252;r Rilke und ein altes Weihnachtslied. In einem spontanen Freudenausbruch des M&#228;rzes wegen. Weil mir gerade so unpostmodern zumute war. :-)

... aber was ich eigentlich sagen wollte: das Gedicht ist einfach extremst leiwand*, liebes zeze!


*http://www.ostarrichi.org/wort-113-at-leiwand.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde ja, da&szlig; auch alte, zerr&uuml;ttete, halbtotzitierte Verse bisweilen verdienen, vom ausgetretenen Poesie-Highway aufgeklaubt und ein St&uuml;ck mitgenommen zu werden. Deshalb ja auch quasi Gnadenbrot f&uuml;r Rilke und ein altes Weihnachtslied. In einem spontanen Freudenausbruch des M&auml;rzes wegen. Weil mir gerade so unpostmodern zumute war. :-)</p>
<p>&#8230; aber was ich eigentlich sagen wollte: das Gedicht ist einfach extremst leiwand*, liebes zeze!</p>
<p>*http://www.ostarrichi.org/wort-113-at-leiwand.html</p>
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		<title>By: zeze</title>
		<link>http://www.diejulia.net/wp/2008/03/11/es-lenzt#comment-5621</link>
		<dc:creator>zeze</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Mar 2008 12:51:49 +0000</pubDate>
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		<description>Â»Oh, M&#228;rz la&#223; nach!Â«, hallte es in meinem Kopfe wider, als ich diese Deine Zeilen eben las. Â»Die kleinen Weidenk&#228;tzchenÂ«, mein Lieblings-Schulsinglied in Kindertagen, kam mir in den Sinn. Ich mochte es wahrscheinlich besonders deshalb, weil es so halb verschlafen in Moll daherkam.
In Moll gehalten ist auch das folgende Fr&#252;hlingslied, das ich vor ein paar Jahren in Minsk (wo es ein bi&#223;chen l&#228;nger kalt bleibt; darum die Zeitverschiebung) schrieb. Es ist leider ein bi&#223;chen postmodern geworden; aber was soll man denn auch machen, wenn jeder Fr&#252;hlingsgedanke sofort einen altbekannten, schon dreimal totrezitierten Vers evoziert? Wenigstens habe ich mir einen Spa&#223; draus gemacht â€“ und den Osterspaziergang weitr&#228;umig umgangen.
Viel Vergn&#252;gen!

Fr&#252;hling in g-Moll

Der Fr&#252;hling l&#228;&#223;t ein graues Land
an einem Sonntag im April,
dem letzten, klammheimlich und still
in Grasgr&#252;n und Pastell verpacken.
Vor frisch vergoldeten Baracken
sieht man auf B&#228;nken Rentner hocken;
sie stopfen Pfeifen oder Socken
und machen Jagd auf Flaschenpfand.

Es ist f&#252;r Liebe h&#246;chste Zeit:
die lahme H&#252;fte ist erwacht
und auch manch andres â€¦ Tag und Nacht
sind viel zu kurz zum Tr&#252;bsalblasen.
Geschminkte Lippen, Wodkanasen
und Schuhe spiegeln sich in Pf&#252;tzen;
derweil sind Amors Bogensch&#252;tzen
rund um die Uhr gefechtsbereit.

Am Abend, wenn die Stra&#223;e schweigt,
verleiht gebrochner Herzen Qual
ein Kater Ausdruck â€” atonal.
Ich h&#246;re Schostakowitschs 11.
und denk so etwa bei der H&#228;lfte:
Â»Ich mu&#223; hier raus, ich will zu dir!Â«
(zumal der Nachbar &#252;ber mir
schon wieder seine Frau besteigt).

(Minsk 2004)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Â»Oh, M&auml;rz la&szlig; nach!Â«, hallte es in meinem Kopfe wider, als ich diese Deine Zeilen eben las. Â»Die kleinen Weidenk&auml;tzchenÂ«, mein Lieblings-Schulsinglied in Kindertagen, kam mir in den Sinn. Ich mochte es wahrscheinlich besonders deshalb, weil es so halb verschlafen in Moll daherkam.<br />
In Moll gehalten ist auch das folgende Fr&uuml;hlingslied, das ich vor ein paar Jahren in Minsk (wo es ein bi&szlig;chen l&auml;nger kalt bleibt; darum die Zeitverschiebung) schrieb. Es ist leider ein bi&szlig;chen postmodern geworden; aber was soll man denn auch machen, wenn jeder Fr&uuml;hlingsgedanke sofort einen altbekannten, schon dreimal totrezitierten Vers evoziert? Wenigstens habe ich mir einen Spa&szlig; draus gemacht â€“ und den Osterspaziergang weitr&auml;umig umgangen.<br />
Viel Vergn&uuml;gen!</p>
<p>Fr&uuml;hling in g-Moll</p>
<p>Der Fr&uuml;hling l&auml;&szlig;t ein graues Land<br />
an einem Sonntag im April,<br />
dem letzten, klammheimlich und still<br />
in Grasgr&uuml;n und Pastell verpacken.<br />
Vor frisch vergoldeten Baracken<br />
sieht man auf B&auml;nken Rentner hocken;<br />
sie stopfen Pfeifen oder Socken<br />
und machen Jagd auf Flaschenpfand.</p>
<p>Es ist f&uuml;r Liebe h&ouml;chste Zeit:<br />
die lahme H&uuml;fte ist erwacht<br />
und auch manch andres â€¦ Tag und Nacht<br />
sind viel zu kurz zum Tr&uuml;bsalblasen.<br />
Geschminkte Lippen, Wodkanasen<br />
und Schuhe spiegeln sich in Pf&uuml;tzen;<br />
derweil sind Amors Bogensch&uuml;tzen<br />
rund um die Uhr gefechtsbereit.</p>
<p>Am Abend, wenn die Stra&szlig;e schweigt,<br />
verleiht gebrochner Herzen Qual<br />
ein Kater Ausdruck â€” atonal.<br />
Ich h&ouml;re Schostakowitschs 11.<br />
und denk so etwa bei der H&auml;lfte:<br />
Â»Ich mu&szlig; hier raus, ich will zu dir!Â«<br />
(zumal der Nachbar &uuml;ber mir<br />
schon wieder seine Frau besteigt).</p>
<p>(Minsk 2004)</p>
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