Auch wenn es eine Form des kollektiven Selbstbetrugs ist und die gelernten Nörgler alle Jahre wieder das tun, was sie am besten beherrschen, sich aufregen, daß ihre Funkuhren sich wieder einmal umgestellt haben und quengelnd “Abschaffen” fordern: ich liebe die Sommerzeit! Ich liebe die Lebensqualität durch den immer wieder so erstaunlichen wie bitter notwendigen Zugewinn dieser einen Stunde. Mehr Licht, nicht im erbsenzählerischen Sinn, und nach der beschwerlichen Umquerung dieses garstigen Eismeeres der dunklen Jahreszeit endlich Land in Sicht. Ein Aufschwung. Und wenn etwas abgeschafft gehört, dann kann es wohl doch nur die Normalzeit sein, und wenn die Hüter der Welt das nicht verstehen können, liegt es nur daran, daß sie so schrecklich normal und korrekt - und im Sinne eines dicken Bretts vor ihrem Hirn beschränkt - sind und hinter der unempfindlichen Kruste ihrer Gewohnheiten das Fühlen längst verlernt haben. Und das Freuen. Wenn sie zu sowas in der Art überhaupt je fähig waren. Für mich schön: der blühende Baum hinter dem Maschendrahtzaun. Andere hätten das Bild weggeschmissen, der Schatten wegen. Es ist alles andere als perfekt. Für mich symbolisiert es die Demarkationslinie zwischen dem vergangenen Winter und dem kommenden Sommer. Und schnurren könnt’ ich vor Behaglichkeit.
Archiv für March 2008
http://www.officegamespot.com/officegames/appleshooter.htm
Aber Achtung. Immer schön aufs Zielen konzentrieren. Und nicht Voodoo machen!
(Empfohlen von meinem bezaubernden Gespons)
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Kurz und bemüht pragmatisch, obwohl mir durchaus die eine oder andere Ausfälligkeit einfallen würde:
Ich bin also seit sechseinhalb Jahren internet- und festnetztechnisch Kundin bei UTA, wobei UTA 2004 von Tele2 übernommen wurde. Zu meinem gewählten Dienst ist zu sagen, daß er aus heutiger Sicht nicht gerade der billigste ist (Breitband-Internet) und mit rund 40 Euro/Monat zu Buche schlägt; insgesamt bezahle ich alle zwei Monate, wenn die Rechnung kommt, +/- 100 Euro; manchmal war es aufgrund von Auslandsgesprächen in der Prä-Skype-Ära auch schon erheblich mehr. Dienst funktioniert, Kunde zahlt. Alles schön und gut und problemlos. Sollte man meinen.
Vorigen Montag wurden - ohne jede Vorwarnung, ohne Mahnung, ohne jedes Verschulden meinerseits - mein Internetzugang und mein Mail-Account gesperrt. Nach mehrmaligen (anfangs noch optimistischen) Anrufen bei der Hotline, wo man mit leeren Callcenter-Floskeln abgespeist wird, und einer (bis heute unbeantworteten) Beschwerde via Mail dann die völlig paralysierende Botschaft, daß ich der Firma 39 Euro und ein paar Zerquetschte schulden würde; “Mahnspesen” (?), die ich nicht verursacht und von denen ich nichts gewußt habe, weil niemals eine Rechnung oder gar Mahnung bei mir eintraf - und ich meine Rechnungen ja immer bezahlt hatte.
Wie oder wann es zu diesem Betrag kam, konnten die Hotline-Mitarbeiter nicht erklären. Es ging auch nicht aus dem drei A4-Seiten umfassenden Umsatzbericht hervor, den man mir kommentarlos zusandte. Fazit ist aber leider, daß mein Zugang heute noch gesperrt wäre, wenn die 40 Kröten nicht in der Zwischenzeit zur Einzahlung gelangt wären, und daß wir über Ostern nicht ohne Internet sein wollten (wobei der Dienst bis 31.3.2008 ja auch brav bezahlt ist). Also haben wir zähneknirschend gezahlt. Mein Zorn ist groß, aber gegen die geradezu kafkaeske Macht dieses Telekommunikationskraken ist kein Kraut gewachsen, wie man auch anhand einiger Leserbriefe auf konsument.at sehen kann (zum Beispiel hier).
Was bleibt zu sagen? Möge sich jeder selbst ein Bild von den Praktiken dieses Unternehmens machen. Ich habe jedenfalls die Schnauze voll und soeben meinen Anschluß gekündigt. Es gibt ja glücklicherweise noch andere - und günstigere - Anbieter.
Wetter übel. Mit Civilization IV beschenkt worden. Über übles Wetter gefreut. Gekocht. Waschmaschine verstorben. Beim Nachbarn gewaschen. Filme angeschaut. Aber nicht nur das. Wir haben die Zeit gefunden, endlich unseren ersten Film zu drehen, und dabei weder Kosten noch Mühen gescheut!
JA-Productions präsentiert Ihnen also an dieser Stelle voller Stolz den überwältigenden, unbeschreiblichen, atemberaubenden, schauderhaften, sensationellen Kurzfilm:
“Ostern des Grauens - Sie verzehren auch Fleisch”
Kamera: Herr Ad.
Regie: dieJulia
Ausstattung: Schwiegermama in spe, Inc.
Weitere Details zu diesem erstklassigen Werk erfahren Sie hier. Wir bereiten uns schon auf unsere Teilnahme an der Berlinale 2008 vor. (So, und jetzt muß ich wieder… die Weltherrschaftsgeschäfte rufen, Sie verstehen…)
Internationale Proteste gegen China Bin Laden droht Europa mit “Abrechnung” Wien - Bewohner und Geschäftstreibende in der Wiener City organisieren sich gegen die ihrer Ansicht nach zu lauten Straßenmusiker vor ihren Türen Neues Kaufhaus für Kärntnerstraße: Chipperfield plant “Palazzo” Grüne spüren Rückenwind bei Schutz privater Daten Teuer könnte während der EURO das Taxifahren werden Video von vierbeinigem Roboter, der problemlos über Eis, Schutthalden und Waldböden laufen kann, sorgt im Web für Aufsehen In Gedenken an seine verstorbenen Hunde hat sich ein britisches Ehepaar zwei Pullover aus dem Fell ihrer geliebten Vierbeiner gestrickt eBay: Mann versteigert Haus, Job und Freunde Die Energiepreise für Haushalte sind im Februar im Vergleich zum Vorjahr um 12,1 Prozent gestiegen Kaffeepreise ziehen deutlich an Hoher Mehlpreis verteuert Brot um sechs Prozent Red Bull braut eigenes Cola EADS will Weltraumflugzeuge in Serie produzieren Abnehmender Golfstrom bewirkt Domino-Effekt zu Ostern bleibt es kalt und nass
Herr A. (via Mail): “die fälscher” läuft noch. 20:15h. bussi!
dJ: Ja, cool! Glaubst, könntest du mir meine Brille mitnehmen? Etui sollte in der Obstschüssel liegen! Bussi³
Herr A.: selbstverständlich! 20:0h cirka? woflgnag fragen? bussi4
dJ: Ja, Ja! :-) Bussi³
*Titel ruhig auch einmal auf Schwedisch bringen. Das wirkt so weltgewandt!
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