Aus gegebenem Anlaß: Aus der Reihe “hochgefährliche Selbstversuche”

Er hat die Milch fast ausgehen lassen. Die Milch für den Kaffee. Fast. Ausgehen lassen.
Er hat die Milch für den Kaffee fast ausgehen lassen! Und mir nichts davon gesagt!!

Das ist an und für sich eigentlich ein Scheidungsgrund. Jawoll, ein SCHEIDUNGSGRUND! Was für ein Glück, so gesehen, daß wir noch nicht verheiratet sind. Sonst könnte ich glatt…

Wenn ich den Kerl bloß nicht so wahnsinnig lieben würde… huaaaaaaaaah!!!

41 Kommentare zu “Aus gegebenem Anlaß: Aus der Reihe “hochgefährliche Selbstversuche””


  1. 1 Ad

    ich habe deinen vorherigen eintrag als einkausliste verstanden. deshalb habe ich ja auch dort “milch.” hingeschrieben… oder glaubst du, ich schreibe so ein humbug aus spaß? :-P

  2. 2 Ad

    ……fsliste.

  3. 3 dieJulia

    Eingedenk der Tatsache, daß du soeben durch deinen furchtlosen Gang zur Tanke den Abend, das morgige Aufstehen… nein, überhaupt quasi die Welt, hörst du: die Welt! gerettet hast, rückt der voreheliche Scheidungsgedanke dann doch wieder sehr stark in den Hintergrund.

    Wir kaufen uns einfach eine Kuh, dann kann sowas nicht mehr passieren. :)

    (Öh, und ja: ich glaube tatsächlich, daß du so einen Humbug aus Spaß schreibst, Schatz. Jetzt kenn ich dich ja doch schon ein Weilchen. :-))

  4. 4 Ad

    bughum!

  5. 5 dieJulia

    Ist das für morgen? Mit Scharf? Kriegt man das im Süpermarket oder eher beim Asiaten?

  6. 6 Ad

    ich könnte mir jetzt was blödes ausdenken, aber das wäre zu konstruiert, angesichts meiner verwirrung. aber die sache mit dem merkzettel finde ich grundsätzlich gut.

    modem - stecker raus für ca. 15 sekunden.
    router - reset hinten mit kugelschreiber.

  7. 7 Ad

    klopapier? (haben wir ganz schön viel vebraucht, seit letztem donnerstag, gell?)

  8. 8 dieJulia

    Das erinnert mich an einen Zettel, der schon seit einigen Jahren in meinem Büro hängt (ich habe ihn über zwei Umzüge gerettet):

    “Liebe Julia!

    Frau Maier läßt ausrichten, daß Herr “Schwarzl” nicht homosexuell ist. Es handelt sich um seine Lebensgefährtin Alexandra. Lg, Manu”

    (Namen von der Redaktion geändert.)
    (Das lasse ich jetzt beinhart so im Raum stehen.)
    (Klopapier? Ich bin sowieso gegen Klopapier!)

  9. 9 Ad

    und mich erinnert das daran, als du mir von dem zettel erzählt hast. vor fünf minuten…

  10. 10 dieJulia

    Deja-vu? (du)
    Demenz? (ich)

    Ach…

  11. 11 Ad

    deprivationserscheinungen? (hä?)

    eh…

  12. 12 dieJulia

    Sag mal… hast du den Kaffee zu stark gezuckert, Schatz?

  13. 13 dieJulia

    Gut. Jetzt ist es eh schon wurscht.

    (hier ist Platz für Ihre persönlichen Notizen)
    (man ist ja serviceorientiert auch)

  14. 14 Ad

    gut, daß du das sagst, denn wußtest du eigentlich, daß die schweizer rheinsalinen, das einige unernehmen nebst einem anderen sind, die in der schweiz mit salz handeln dürfen?

  15. 15 dieJulia

    Da kannst dich beim Salzamt beschweren gehen!

  16. 16 dieJulia

    Scha-hatz? Die Leute werden denken, wir sind völlig lala…

  17. 17 Ad

    kein mensch verschwendet seine gedanken an etwas, was er schon längst weiß…

  18. 18 dieJulia

    Du hast, wie so oft, recht, mein Augenlicht. Ist die Reputation erst dauerhaft zerrüttet, lebt sich’s frei und ungeziert. Noch einen Keks?

  19. 19 Ad

    frufru?

  20. 20 dieJulia

    Ich glaube, es liegt an den WLAN-Strahlen.

  21. 21 Ad

    oder am wehwehweh.

    (so, und jetzt ist schluß. muß noch an meinem gedichten schreiben.)

  22. 22 Ad

    meineN.

  23. 23 dieJulia

    Und ich geh mir einen Aluminiumhut bauen. Sicherheitshalber. Nacht, Schatz!

  24. 24 Ad

    sag ma, weckst du mich, oder ich dich nicht?

  25. 25 dieJulia

    Ich glaube, ich muß dich gleich beißen.

  26. 26 Ad

    immer das letzte wort, gell? ich muß morgen techniker an(ein)weisen…

  27. 27 dieJulia

    Und ich Stroh zu Gold spinnen. Und jetzt geh ich dich beißen.

  28. 28 Ad

    mit dem spinnen magst du recht haben.

    ähm, aua?

  29. 29 nömix

    Bitte um Entschuldigung, dass ich die Kommentare bis hierher mitgelesen habe. Habe zu spät bemerkt, dass es sich um ein Privatgespräch handelt. Wollte nicht indiskret sein ;)

  30. 30 dieJulia

    Oh, nicht doch! Das ist schließlich nur der Beweis, daß… äh… Elektro-Smog gefährlich ist. Die Welt muß es wissen! :)

  31. 31 Ad

    kaffee-filter.

  32. 32 dieJulia

    Hab ich.
    Und Milch auch. Sonst noch was?

  33. 33 Ad

    bring dich selbst mit, dann ist alles gut. :-)

  34. 34 dieJulia

    Hach, du bist so genügsam, Schatz. :)

  35. 35 knurps

    Ahm.

    Endlich jemand, der dem Fehlen von Milch zum Kaffee die Bedeutung beimisst, die dieser Umstand verdient. Ein glatter Scheidungsgrund, wenn es da jemanden gibt, dem man die Schuld zuschieben kann. …. bevor diverse Foltermethoden zum Einsatz kommen.

  36. 36 Oliver

    kleiner Tipp, um solche Punkte im Vorfeld zu klären findet man im Internet inzwischen einige Ehevertragsvordrucke die die MIlch für den Kaffee bereits einschliessen. Ist sehr hilfreich, wenn man langfristig eine lukrative Scheidung anstrebt.

  37. 37 dieJulia

    Foltermethoden und Ehevertragsvordrucke lehne ich per se ab. Und für das Anstreben lukrativer Scheidungen bin ich zu, äh, unglamourös veranlagt. Ich setze da eher auf nachhaltige pädagogische Maßnahmen… :-)

  38. 38 zeze

    aus der assoziationskiste:
    milch & zucker (sankt otten)

    sehen wir uns einander ins fahle gesicht
    nimmst du jetzt milch und zucker oder doch nicht
    es ist eine kleinigkeit, und ich weiss sie nicht mehr
    schau aus dem verandafenster den wolken hinterher
    und du lässt die tasse stehen - tust so, als hättest du sie nicht gesehen
    schon ewig leb ich so mit dir - verzeih mir

    süss, braun oder schwarz - vier worte, ich frage dich nicht
    wäre so grosses eingeständnis, lieber belüge ich mich
    es ist eine kleinigkeit, und ich weiss sie nicht mehr
    schau durch den lamellenorhang einer fremden hinterher
    du lässt mich einfach stehen - tust so, als hättest du mich nicht gesehen
    ewig leb ich so mit dir - verzeih mir

  39. 39 dieJulia

    Liebes zeze,

    herzlichen Dank für dieses lyrisch-melancholische Kleinod. Gute Gedichte gehen ja immer. Aber Gedichte mit Kaffee sind einfach … exorbitant!

    Verträumt grüßt, ihre Tasse hebend,
    dieJulia

  40. 40 sankt otten

    vielen dank für die huldigung unseres ‘MILCH & ZUCKER’ textes hier !
    stephan otten

  41. 41 dieJulia

    Zu meiner Schande muß ich gestehen, bis dato noch nicht von St. Otten gewußt zu haben. Was große Perspektiven eröffnet… zumal meine Ohren groß und empfänglich sind.

    Was für eine großartige Sache manchmal, dieses Internet! :-)

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