… nach einer zweimonatigen eintragarmen Fast-Pause, einem guten Dutzend unveröffentlichter Entwürfe (die unter anderem so klingende Titel wie “Der hoffnungslos bescheuerte Pausenfüller” tragen. Noch Fragen?) und diverser nicht ganz tatenloser Woanders-weiterbloggen-Liebäugelanfälle habe ich soeben baumgleich den Entschluß gefällt, es nach nun doch schon fast vier Jahren als dieJulia.net nicht dabei bewenden zu lassen. Und also genau hier weiterzumachen.
Wieder ein bißchen mehr in Richtung “ohne Rücksicht auf Verluste” (was gar nicht so leicht ist, wenn man dauernd darüber nachdenkt, was wer darüber denken könnte - aber drauf ge eh-scho-wissen, das muß gehen) und durchaus, da ist der Wunsch hoffentlich der Vater des Gedankens, wieder textlastiger. Weil ja so lesungstechnisch durchaus was in so manchen Hinterköpfen, unter anderem meinem, rumort. Und der ursprüngliche Sinn dieses Blogs genau darin bestand.
Gebrauchsanweisung also fürderhin: es geht mir saugut, wie eigentlich überhaupt noch nie in meinem Leben, ich könnte so im Grunde echt die ganze Welt umarmen, Bäume ausreißen und Tango tanzen, ich habe den wunderbarsten Menschen an meiner Seite, den man sich nur vorstellen kann, und es vergeht kaum ein Tag, an dem ich nicht bildlich gesprochen einen zufällig des Weges kommenden Passanten schütteln und ihm erklären möchte: hej, Mann, das Leben ist schön! Auch wenn ich hier einmal etwas rauslasse, das nicht nach MirscheintdieSonneausdemArsch klingt. Alles klar?
Bei eventuell verbliebenen Fragen und Unklarheiten wenden Sie sich vertrauensvoll an Ihren Hausarzt, Gerda Rogers oder Frau Erna. Wir lesen uns - auch 2008, hier in diesem Theater.
… geglückt. (Beachten Sie den gar nicht. Insider.)
… auf den Frühling. Weil, Freunde der Sonne, ab morgen geht’s dann wieder aufwärts mit der Tageslänge; Wintersonnenwende, Rauhnächte und der ganze Brauchtumsschmafu. Über einen anderen Brauchtumsschmafu verliere ich hier aus verschiedenen Gründen kein Wort.
Ansonsten hab ich sowieso nicht viel zu sagen, also jedenfalls nicht hier, aber das wird wieder, ich ferschpreche es.
Ach so, vielleicht noch eins: 16 Tage frei dann ab morgen. Yeah.
Kollegin K.: “Kekse wären jetzt nicht schlecht.”
dJ: “Ich kann dir Paranüsse anbieten…”
Kollegin K.: “…Ich könnte durch die Firma betteln gehen…”
dJ: “…oder so Fruchtgummidinger. (reicht letztere über den Tisch) Passen vielleicht jetzt nicht so wirklich zum Kaffee…”
Kollegin K.: “Dochdoch, sehr gut sogar!”
dJ: “dann kannst du ja gleich eins drin auflösen?”
Kollegin K.: … (plopp)
dJ: “du hast doch nicht etwa wirklich…”
Kollegin K.: “doch”
dJ: …
Kollegin K.: (rührt um)
dJ: …
Kollegin K.: (begeistert) “Es löst sich schon ein bissi auf!”
dJ: “Was war’s eigentlich für eine Farbe?”
Kollegin K.: “ein rotes. So ein roter Käfer.”
dJ: “Äh… Himbeere. Das sind keine Käfer, das sind so Himbeeren und Ananas und so.”
Kollegin K.: “Oh. (rührt um) Ja, stimmt. Himbeere.”
dJ: “… und du willst das jetzt wirklich trinken?”
Kollegin K. (völlig ungerührt): “Ich bin eben stets offen für neue Geschmackserlebnisse.”
Man kann gewisse Längen hassen
Doch soll man sich nie hängen lassen.
[quasi Montags-Pull-yourself-together–Schüttel-Mantra]
Erstaunlich, wie wenig gute Bilder man so aufs erste vom Akakus findet im Netz… eine der schönsten Gegenden, die ich je kennengelernt habe. Gestern wieder einmal an meine Libyen-Reise vor bald neun Jahren gedacht, 4 Wochen durch die Wüste, im 400 PS-Lkw, Schlafsack, Iso-Matte, Stille, Sterne, Himmel und unfaßbare Landschaften. Fernweh. Ein bißchen. Seufz.