Archiv für October 2007

Opfer im Dienst der Fotografie

(Diesmal ist aber wenigstens der Kamera nix passiert)

aua

[Im Botanischen Garten befinden sich so tückische Wasserleitungsschacht-Abdeckungen. Die liegen aber nur lose drauf. Da nie draufsteigen, weil man die Wiese schonen will, liebe Kinder!]

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Zettelkasten (1)

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[groß? klick.]

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Werbung!

Ich möchte an dieser Stelle auf eine Veranstaltung hinweisen, auf die ich mich schon seit Ewigkeiten freue - Albin Janoska präsentiert sein absolut umwerfendes, kürzlich erschienenes Album “Le Grand Baheux”.

Morgen (Samstag, 6. Oktober 2007). Ab Mitternacht. Im Porgy & Bess. Mit fetter Band, versteht sich.

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Küchen-Quickie

1. Welche Essige stehen in deiner Küche?
Ein guter Mittelklasse-Balsamico und ein guter Mittelklasse-Weißweinessig.

2. Welche Öle?
Extra natives Bio-Olivenöl, Distelöl, selbst angesetzt: Knoblauch-, Chili- und Steinpilzöl.

3. Welche Sorten Reis stehen dir derzeit zur Verfügung?
Nur eine. Total schnörkelloser Langkornreis der Marke Spar.

4. Welche Sorten Nudeln?
Spaghetti, Tagliatelle verde, Fettuccine (ja, beides), Hörnchen, Farfalle, Asia-Nudeln, Penne. Ich esse aber trotzdem relativ selten Nudeln.

5. Welche Zuckerarten hast du in deiner Küche?
Braunen Rohrzucker aus Mauritius. Ich brauche allerdings so wenig davon, daß ich mit einer 500-Gramm-Packung locker zwei Monate über die Runden komme.

6. Von welchem Gewürz hast Du die meisten Varianten in Deiner Küche?
Kräuter - Thymian, Lorbeerblätter aus Mutterns Garten, Basilikum, Majoran, Oregano, Petersilie, Schnittlauch, Dill. Paprikapulver bzw. Chili gibt’s auch in einigen Schärfegraden von edelsüß bis scharf. Und Pfeffer, schwarz, weiß, bunt.

7. Welches andere Nahrungsmittel hast du in auffallend großer Variantenzahl vorrätig?
Gemüse. Nie darf meine Küche ohne frische grüne Paprika, Paradeiser, Zwiebeln, Knoblauch (Giant Garlic) und Gurken sein. Kohlrabi-Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, weil ich rohen Kohlrabi liebe. Sauergemüse kommt hier in den Varianten Perlzwiebel, Pfefferoni, Senf- und Essiggurken (Polnischer Art) vor. Ohne Oliven wäre das Leben nur halb so schön. Zur Basisausstattung gehören außerdem passierte, geschälte und zu Paradeismark verarbeitete Exemplare der Gattung Solanum lycopersicum L. Zitronen müssen auch immer im Haus sein (werden ausgepreßt, mit Leitungswasser verdünnt und ungesüßt getrunken), Teesorten hat es hier an die 15 verschiedene, und ohne meinen täglichen Apfel tu ich’s nicht.

Ich möchte um eine optionale Frage erweitern (Entschuldigung, Frau Kaltmamsell!):

8. Was darf in deiner Küche niemals - wirklich niemals - fehlen?
Kaffee. Vollmilch von der Kuh. Salz.

Gefragt hat Frau Obstsalat, und weil er eine sehr inspirierende Kochkategorie hat, reich ich das Ding an Janocjapun weiter, und, weil ich heute total verwegen bin und damals seinen österlichen Wildunfall so charmant fand, auch an Herrn e!genart. Kann, nicht muß. Sowieso. Alle anderen bedienen sich bitte hemmungslos.

Paprikasch!

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Warum ich heute nicht geschwiegen habe

Viele Blogger haben sich heute der Free Burma-Sache angeschlossen und einen einzigen Beitrag für Burma gepostet. Ich habe das nicht getan. Nicht aus Desinteresse, nicht aus Scham, mich als Gutmensch zu outen, nicht aus Gleichgültigkeit, und schon gar nicht, weil ich die Aktion dumm finden würde.

Ich finde die Symbolik dahinter wunderschön, ähnlich wie das Lichtermeer.

Ich habe bis Mitternacht darüber nachgedacht, gestern. Und mich dann, ja, schweren Herzens, dagegen entschieden. Weil es - und das ist bitte jetzt essentiell wichtig: für mich persönlich - eine gewisse, wenn auch nicht bösartige, Heuchelei gewesen wäre. Ja, ich lese die Nachrichten, ja, es ist ein Schlag in die Magengrube. Ja, der Name Aung San Suu Kyi ist mir ein Begriff. Mir tun die Menschen schrecklich leid, und es regt mich in der Tat auf, und ich bin mir durchaus in vielen Momenten meines Lebens bewußt, daß ich auf der Butterseite gelandet bin. Ich denke an Afghanistan, den Irak, Nordkorea (darf man hoffen?), Militärdiktaturen in Afrika, die Obdachlosen, die mir täglich über den Weg laufen, und und und, ich denke an das viele und omnipräsente Elend auf diesem Planeten, und ich müßte, würde ich den Gedanken konsequent zu Ende denken, für mich zum Schluß kommen, daß ich jeden Tag Gedenk-, Mahn- oder Aktions-Postings schreiben sollte, nicht dieses sinnlose Heile-Welt-Blog eines Menschen, der glücklich und selbstbestimmt in einem freien Land leben darf. Beziehungsweise nein. Mich engagieren bei Attack, Ärzte ohne Grenzen, dem Roten Kreuz, CARE. Aber ich bin nur ein Mensch, und ich schaffe es tatsächlich, den Wahnsinn auf eine Art auszublenden. Es ist nicht, daß es mich nicht betroffen machen würde, das mit Burma. Es ist nur so, daß ich es nicht schaffe, reinen Gewissens in einem schönen Kollektiv mitfühlender Menschen aufzugehen, die ein schönes, berührendes Zeichen setzen.

Weil ich - und das ist bitte jetzt essentiell wichtig - mich persönlich hinterher ein bißchen besser fühlen würde.

Wofür es keinen Anlaß gäbe, weil ich persönlich nichts anderes getan hätte, als von meinem gemütlichen Schreibtischsessel aus ein Zeichen zu setzen.

Ich habe großen Respekt vor allen, die heute laut geschwiegen haben und bitte um Verzeihung bei allen, die das von mir erwartet haben. Ich konnte mich nicht zu einem Teil dieser Aktion machen. Es wäre auf eine gewisse Art, die sich nicht mit meiner Ethik verträgt, verlogen gewesen. Es tut mir leid, und es macht mich einmal mehr nachdenklich. Und vielleicht ist das, auch wenn es niemandem unmittelbar hilft, sogar etwas Gutes.

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Juci: Freunde und Duette (3)

Juci

Gerald Gradwohl

Juci

Juci & Lilly

Juci & Tania Golden

Vera Böhnisch & Lilly Janoska

David Lackner & Albin Janoska

David Lackner & Albin Janoska

[Zum Vergrößern bitte Bild klicken.]
[Weitere Highlights: Juci: Freunde und Duette (1) und Juci: Freunde und Duette (2).]
[Das gesamte Fotoalbum (236 Bilder): hier in der (designmäßig etwas verlotterten) Gallery.]

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Muuuuuuuuuuuuuuuuh. Määäääääh!

Muuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuh. Muuuuuuuuh. Mähähäääääääh. Muuuuuuuuuuuuuuuuuuuh. Muh. Määäääääääääääh. Mähähääääääääääääh. MUUUUUUUUH. Muuh. MÄÄÄÄÄÄÄÄH. MUUUUUUUUUUH. MÄÄÄÄhähääääääh. Määääääh. Muuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuh. Muuuuuuuuh. Mähähäääääääh. Muuuuuuuuuuuuuuuuuuuh. Muh. Määäääääääääääh. Mähähääääääääääääh. MUUUUUUUUH. Muuh. MÄÄÄÄÄÄÄÄH. Muuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuh. Muuuuuuuuh. Mähähäääääääh. Muuuuuuuuuuuuuuuuuuuh. Muh. Määäääääääääääh. Mähähääääääääääääh. MUUUUUUUUH. Muuh. MÄÄÄÄÄÄÄÄH. Mähähääääääääääääh. MUUUUUUUUH. Muuh. MÄÄÄÄÄÄÄÄH. MUUUUUUUUUUH. MÄÄÄÄH.

[Wenn hier keiner Muh oder Mäh sagt, muß ich’s halt selber tun.]

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Weckruf

dJ:”Gib zu, du bist nur wegen meiner Dachgeschoßwohnung und dem Whirlpool mit mir zusammen.”
A: “Eigentlich wegen der Presse - wie diese Männer, die kurz mal Pamela Anderson heiraten.”

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Juci: Freunde und Duette (2)

Juci & Gary Lux

Albin Janoska, Gerald Gradwohl

Alex Pohn

Juci & David Lackner & Vera Böhnisch

Juci & Vera Böhnisch

Vera Böhnisch aka l'enfant terrible

Juci & Emanuel Treu

Juci & Emanuel Treu

Juci & Emanuel Treu

Juci & Tania Golden

Juci & Tania Golden

Juci

Juci & Peter Legat

Edit: siehe auch Juci: Freunde und Duette (1), Juci: Freunde und Duette (3) und das ganze Album (236 Bilder).

[Groß? Klick!]
[Album in Arbeit]

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