Objektiv? Nein, subjektiv.
Sauber? Nein, so, wie ich es empfinde.
Dokumentarisch? Aber nein. Emotional.
Es gibt Bands, da geht das scharf, relativ unbeteiligt und abbildend. Bei Juci steckt immer auch meine Seele mit drin, weshalb die Bilder technisch alles andere als perfekt geraten. Da könnte man mir noch so tolles Equipment in die Hand geben, es würde sich immer wieder auf das hinauflaufen, was es ist, weil das Gefühlstier in mir den Auslöser betätigt. Juci ist Soul. Juci ist subkutan. Juci macht Musik, die es mir leider unmöglich macht, die Perfektion auf der Bühne in meinen Bildern wiederzugeben. Dafür steck ich viel zu tief drin, mit Herz und Seele. Album kommt.
Edit: siehe auch Juci: Freunde und Duette (2), Juci: Freunde und Duette (3) und das gesamte Fotoalbum (236 Bilder).
[groß? Klick!]
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Sieht ziemlich interessant aus.
Gleich mal hören…
Was bitte spielt “technisch perfekt” bei diesen Bildern für eine Rolle?
Ich hatte zu Studienzeiten einen Bekannten, der ein eigenes S/W-Labor besaß. Der Junge konnte technisch alles - und war definitiv Perfektionist. An meinen Bildern hatte er immer was zu mäkeln, was ihm technisch nicht passte… seine Bilder waren hingegen durchweg technisch perfekt. Nur hatten sie eben eines genau nicht - sie drückten nie aus, wie der Fotograf das Abgebildete erlebt/gesehen hat (naja, vielleicht doch… vielleicht hat er es so steril wahrgenommen). Außerdem kam es mir manchmal so vor, als ob er vor lauter Technik gar nicht wusste, was er eigentlich fotografieren sollte. Er sah einfach nicht. Er entdeckte keine Motive. Und so traurig es ist - ich habe nicht ein einziges Bild von ihm gesehen, das mich angesprochen hätte.
So viel zu meiner Montags-Kurzabhandlung zum Thema “Form und Inhalt”. Die Bilder oben haben verdammt viel Seele. Punkt.
ich weiß, es ist ein satz, den man sich eigentlich sparen kann, aber ich kann mich dem herrn eigenart bloß anschließen. punkt
… dabei war das ja gar kein Fishing for.
Trotzdem dickes Danke!
Punkt. :-)