Bin ich jetz irgendwie arg konservativ, oder ist die irgendwie …ein bisserl daneben?
Bin ich jetz irgendwie arg konservativ, oder ist die irgendwie …ein bisserl daneben?
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Warum nicht? Wer will heute noch unbefristete Vertrage abschließen, zudem mit einer solch enormen Pönalen?
(Habe bei meiner letzten Verlängerung ein neues Handy bekommen. Hihi.)
“Warum nicht?” Gegenfrage: Warum dann überhaupt heiraten? Für mich ist heiraten das genaue Gegenteil von “Schaunmermal.” Wenn’s irgendwo im Hinterkopf Unsicherheiten gibt, dann sollte man den Gang zum Standesamt tunlichst bleiben lassen. Find ich halt. Ehe ist Ehe ist für immer und nicht “auf jeweils sieben Jahre”. So simpel sehe ich das.
Tja, und solche Leute sitzen oben und sind die Marionettenspieler der Republik. Ggf bitte auch auf Umtausch- und Garantierecht sowie Probezeit achten. So eine Ehe ist ja eine gefährliche Sache, mit all den Fußangeln und so, die da im Vertrag lauern.
Nun ja, zugegeben, wer in der Ehe mehr sieht als einen Vertrag zur gesicherten Abwicklung eines gemeinsamen Lebens(abschnitts), ggf. mit Kinderaufzucht, für den ist eine solche Regelung nichts.
Für die meisten ist es aber doch so etwas, leider oft abgeschlossen unter eingeschränkter Zurechnungsfähigkeit (Verliebtheit, Besitzansprüche, finanzielle Not). Und solche Dinge wie die Auflösung sind i.A. entsprechend lausig geregelt, da fände ich es gut, wenn einem das von vorne herein deutlich vor Augen geführt wird. (Also zumindest als Vorschlag ist die Idee tauglich …)
… Und Leute, die es echt ernst meinen, sollen dafür bestraft werden, indem sie alle sieben Jahre soundso viele Euro Verwaltungsgebühr bezahlen, um ihre Ehe zu verlängern? So wie beim Reisepaß? Tschuldigung, aber das ist doch reichlich absurd.
Ja, da denkst du jetzt aber schon recht konkret … :o)
(Wobei, das mit den Pässen habe ich nie so ganz verstanden. Wenn ich etwas echt ernst meine, dann ja wohl, daß ich weiterhin ich bleiben will.)
Yo. Das mit den Pässen finde ich auch reichlich absurd - und vor allem eine Schweinerei, weil das Geld, das ich dafür ausgebe, völlig für die Würscht ist - der Verwaltungsaufwand macht die Einnahmen sicher wieder wett. Also eigentlich reine Schikane, oder?
Also weshalb sollte man also so ein seltsames System dann ausgerechnet für den zwischenmenschlichen Bereich einführen?! Und warum schlägt die Dame, wenn sie schon auf so schrägen Pfaden denkt, nicht das umgekehrte Prinzip “Ehe wird automatisch für sieben Jahre verlängert, wenn sie nicht jeweils storniert wird” vor?
Und: wieviel bürokratische ‘Notwendigkeit’, wieviel staatliche Einmischung will ich als Bürger eigentlich in meinem Leben?
Da reden wir in sieben Jahren nochmal drüber :))
Yo, gern.
“Ehe ist Ehe ist für immer und nicht “auf jeweils sieben Jahre””: Du darfst mich 2014 gern mit dieser meiner Aussage aus dem Siebener-Jahr konfrontieren. Ich bin sicher, daß sich meine kleine, simple Weltanschauung (”Ich möchte in meinem Leben exakt einmal heiraten, und zwar den Menschen, mit dem ich alt werden will”) bis dahin nicht geändert haben wird. :-)
Die hat den Stotter-Ede Stoiber gekippt - die darf alles!
Zumindest vorschlagen… halt… und dann auch noch in der CSU… ich hab mich gestern bei der Tagesschau fast totgelacht.
“Hallo, ihr bayrischen Christ-Sozialen, wie wär’s, wenn wir als erstes Bundesland Marihuana legalisieren… aber nur in der Ehe… und nach sieben Jahren muss man dann sein Kiff-Abo verlängern?”
@J: Haha, da die Weltanschauung hat sich bis dahin vermutlich nicht geändert, aber evtl. der Mann. (Tschuldigung :-))
es gibt menschen, die könnten *taktgefühl* nicht einmal buchstabieren, wenn man es ihnen einhämmern würde…
Haha. Ich würde es zumindest groß schreiben (”großschreiben”?).
sie merken garnichts, gell?
Doch doch. *Seufz*
Was kümmert es die Sonne, wenn ein Schwein sie angrunzt?
Ich weißt, was ich weiß, Kristof - und das genügt mir. Einfach nur in mich hineingrinsen und freuen. Mehr nicht. Und jetz is eine Ruh’, ja?
7 Tage, Julia, 7 Tage. Du hast dich verlesen ;-)
Jaja, das mit dem Vollbesitz der geistigen Kräfte habe ich ja auch schon angemerkt. Ist eben alles zu bedenken. Rückgaberecht inklusive. Und Scheckheftpflege, also Ad, erst nach 14 Tagen anfangen zu schlagen! Oder Julia, was weiß ich, wer bei Ihnen die Hosen an hat. Oder den Rock. Oder Klassik. Was weiß ich.
Wo wollte ich jetzt doch noch rauf hinaus? Nach sieben Jahren ist die sexuelle Anziehungskraft erloschen. Wenn man dann noch poppen will, muß man zu Pauli. Jedenfalls hier in Hamburg. Oder Bayern.
«Und, deine Eltern noch legitim?»
«Nee du, die haben es mal wieder verpasst. Grillen war wichtiger …»
Der Staat könnte hier Millionen einnehmen.
Und mal ganz ehrlich: Nach der Einschulung Vaterlos, liest sich doch super auf einer Bewerbung.
Und nach der Verlängerung und den zweiten sieben Jahren ist eine Wiederwahl dann nicht mehr möglich? Oder werfe ich da etwas durcheinander?
… die Idee könnte ja eigentlich eine österreichische sein. Einen ANTRAG hat man gefälligst zu stellen alle sieben Jahre, damätt auch alläss sainä Orrrdnung hat!
Die gemeinsame Wartezeit am Amt schweißt sicher zusammen. Die Leute brauchen sich nicht immer so gehen lassen, Jahrestage feiern und das gute Geld für Rosen oder ein schönes Abendessen zum Fenster hinauswerfen, in Zeiten wie diesen! Wo kämen wir denn da hin!
Weil wo wir schon bei den Kosten sind - Beglaubigungen müssen her! Wer sagt denn bitteschön, daß zwei unbedarfte Laien erkennen können, ob ihre Ehe nach sieben Jahren auch weiterhin haltbar ist? Das muß von Experten überprüft werden! Und zwar gründlich! So eine Art Ehe-Kontroll-Arzt muß her… genau!
Auch in meinen Augen eine der verzichtbarsten Ideen in der zuletzt doch oft verzichtbaren Ideen-Lawine der Politik.
Jemand, der viel gescheiter ist als ich, hat ein mal gesagt:
Politiker loesen Probleme, die wir ohne sie nicht haetten. Punkt.
cheers,
|cv|
Eine kostenfreie, automatische Verlängerung wäre nicht schlecht. Eine Lockerung beim Scheidungsrecht allerdings auch nicht.
Aber da muss man sehr viele Aspekte betrachten, Absicherung des Partners und der Kinder, Vermögensverteilung, das ist einfach zuviel für ein Blog.
Und der Text war ja sowieso nur von einem Kabarettisten geklaut.
Ach, Frau Julia, trotzdem finde ich die Idee “nur einmal heiraten, dann aber für immer” richtig und verfolgenswert. Auch, wenn man einmal einen Fehler gemacht hat. ;-)
Man kann, lieber Pathologe, und ja, das ist definitiv zuviel für ein Blog, in einen Menschen nicht hineinschauen. In zwei Menschen schon gar nicht. Menschen machen nicht immer alles richtig, weil sie eben Menschen sind.
Fehler zu machen ist systemimmanent. Davor ist niemand gefeit, und das ist sogar gut so. Oh, und irgendwo, ich glaube, das war anläßlich eines Dreiländer-Schwatzes am Nachmittag, wurde heute der alte Satz “Man sieht nur mit dem Herzen gut” bei mir an Land gespült.
Der hat schon seine Richtigkeit, wenn’s um so Sachen geht, in denen der Staat nix, aber absolut nix verloren hat. Der sieht nämlich nur durchs verbeamtete Auge. ;-)
Wie man mittlerweile zu wissen glaubt, stammt die Idee von Goethe. Pauli hat wohl auch nie behauptet, sie sei von ihr.