Botanischer Garten Wien, 5. August 2007

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15 Kommentare zu “Botanischer Garten Wien, 5. August 2007”


  1. 1 Ad

    krasse lotus-duschbrause!

  2. 2 dieJulia

    Psssss! In Wirklichkeit ist das das Periskop von denen….

  3. 3 Ad

    ach, warst du wieder im u-b(o)otanischen garten?

  4. 4 Phil

    Von diesem Fleckchen Erde werde ich in ein paar Wochen wohl keine Fotos mehr machen müssen, hier hat’s ja reichlich ;-)

  5. 5 Kristof

    Hach, schön.

  6. 6 dieJulia

    Fotos vom Botanischen Garten, liebes Murmeltier, hat’s hier deshalb so viele, weil ich mir heuer vorgenommen hatte, das Wachsen, Blühen und vergehen dort zu dokumentieren. Da ich ja sowieso fast jedes Wochenende dort bin. Leider war ich darin nicht so konsequent, wie ich es gern hätte…

    Und Kristof - schön schon, aber… es mischen sich schon so leichte Untertöne von Vergehen hinein. Irgendwie macht mich der Sommer um diese Zeit immer ein bißchen traurig, weil er diese kaum spürbaren Andeutungen von Herbst in sich trägt und die schönste Zeit im Jahr vorbei ist… so fotogen der Herbst auch ist, und so sehr ich ihn optisch auch mag, der Frühsommer ist und bleibt meine Lieblingsjahreszeit, der ich jeden August ein kleines Tränchen nachweine.

  7. 7 knurps

    Der Duft des Herbsts. Die Fülle der Früchte. Früher: Das Anlegen von Vorräten für den besinnlichen Winter am prasselnden Feuer. Die Farben und Farbverläude, die ganze Pflanzen einnehmen und nicht nur punktuell als Blüte aufpoppen. Bei mir in jüngeren Jahren: Das Finden der Partnerin fürs Überwintern. Nicht zu verachten so ein Herbst.

  8. 8 knurps

    Nicht Verläude sondern Verläufe muss es heißen. sorry.

  9. 9 dieJulia

    Und das ist ja das Komische: optisch, olfaktorisch und haptisch mag ich ihn, den Herbst, so wie ich jede Jahreszeit mag. Aber… vielleicht hat das auch was mit der in jedem Menschen angelegten Urangst zu tun. Nicht daß ich ein Partytier wäre, ganz im Gegenteil, aber ich bin so ein Draußenkind, ich mag den Aufenthalt in geschlossenen Räumen nicht sosehr, zumindest fühle ich mich nur richtig wohl, wenn ich die Fenster offenlassen kann. Vielleicht hat es damit zu tun, daß die Abende so früh beginnen und die Nächte so still werden im Herbst, weil das Leben dann wieder drinnen stattfindet. Daß die fröhliche Geräuschkulisse vor meinem Fenster verebbt, die ich in ihrer Extremausprägung zwar verfluche (Huper und Hallo-Schreier), im Grunde aber als akustischen Fleckerlteppich einfach liebe. Es ist schwer zu erklären, weil ich Stille und Alleinsein oft sogar brauche, und wahrscheinlich ist das für die meisten nicht nachvollziehbar, aber ich habe einfach gern die Gewißheit, daß da draußen Menschen sind. Vielleicht ändert sich das irgendwann, wenn ich älter und gesetzter werde. Aber noch kann ich dem prallen, jungen Leben mehr abgewinnen als der rauchigen Düsternis des Winterhalbjahres; und wenn die noch so mild oder pittoresk ausfällt.

    (Wieder einmal ein Beweis für meine Theorie, daß ich bei der Geburt vertauscht wurde und eigentlich in den Süden gehöre.)

  10. 10 Kristof

    Julia, wenn ich aus meinem Fenster gucke, habe ich genug herbstliche Untertöne, geradezu Unterlärm. Da freue ich mich über jedes Bild mit Blumen in der Sonne. ;)

  11. 11 dieJulia

    Oj.
    Also hier isses heuer richtig fett Sommer. Dafür war’s voriges Jahr wochenlang, nun also… richtig grauslich.

  12. 12 Kristof

    *Seufz*

  13. 13 dieJulia

    Ojojoj. Dafür wird’s vielleicht ein, äh, richtig guter Winter? *schauder*

  14. 14 Kristof

    Haha, ich erinnere mich. Da haben wir unterschiedliche Definition von …

  15. 15 knurps

    Ja, das Schöne am Winter ist der Vorfrühling. Da es immer weniger Winter gibt, definiere ich jeden etwas warmen, hellen Tag im Winter in Vorfrühling um.

    Ich bin auch kein Höhlenmensch und halte die Fester offen. Wenn ich den Herbst genieße, denke ich nicht an Winter auch wenn ich was von Vorratbeschaffung gesagt habe. Das mag für Andere ein Widerspruch sein. Aber ich funktioniere nicht nach linearer Logik und kriege das auch gebacken.

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