Aus der Reihe: Dinge, die ich in diesem Leben nicht kennenlernen möchte

Würchwitzer Milbenkäse (”Im Verlaufe des von außen nach innen ablaufenden Reifungsprozesses färbt sich das Äußere des Käses nach etwa vier Wochen gelb, bis es nach drei Monaten in ein rötliches Braun und nach einem Jahr schließlich in eine schwärzliche Färbung übergeht. Die Milben werden beim Verzehr des Käses mitgegessen.”)

Gerade noch hungrig, jetzt nicht mehr. Mehr über den “lebendigsten Käse der Welt” auf milbenkaese.de. Mahlzeit. ;)

14 Kommentare zu “Aus der Reihe: Dinge, die ich in diesem Leben nicht kennenlernen möchte”


  1. 1 Kristof

    Milben oder nicht, Kese ist doch ohnehin schaurig genug …

  2. 2 eigenart

    Und dazu ne ordentliche Tasse “Katzenkackekaffee”.

  3. 3 dieJulia

    Und als Dessert verfaulte Eier.

    (find ich jetzt aber gar nicht soo grauslich, die Art und Weise der Kaffeebohnenfermentation, Herr e!genart…)

    Ähm, und Kristof: stimmt. Einen Asiaten schüttelt es ja angeblich sofort, wenn er davon hört, daß wir Langnasen verdorbene Milchprodukte essen; das ist eh ein alter Hut… über Geschmack kann und darf man halt eigentlich nicht streiten. Aber in etwas beißen, wo’s drinnen nur so wurlt vor Getier, das da drinnen munter Eier ablegt und kackt und lebt und stirbt, also nein, das könnt ich nicht. Und wenn die Viecher noch so klein sind.

  4. 4 dieJulia

    Nachsatz.
    Also diese Fleckenmusangs sind ja unendlich goldig. Moimoimoi!!!

  5. 5 eigenart

    Die Anschaffung eines solchen Tiers ist durchaus verlockend (und wahrscheinlich auch lukrativ…).

    Sumatra? Hmm, da lebt mein siamesischer Sandkastenzwilling… mal sehen ob…

  6. 6 dieJulia

    Ein siamesischer Sandkastenzwillig auf Sumatra. Soso. Und “lukrativ” ist ja das letzte, was mir zu dem süßen kleinen Scheißer einfällt. Da haut’s mir dann doch voll das Mädchen raus. Ich schmelze.

  7. 7 eigenart

    Dass bei mir permanent genau die Sachen angezweifelt werden, die zufällig mal der Wahrheit entsprechen…

    Mein bester Kindergarten- und Spielplatzfreund ist tatsächlich Indonesier und heißt Handhi. Inzwischen lebt er mit seiner Familie wieder auf Sumatra und es besteht immer noch (bzw. endlich wieder) Kontakt … man hatte die Familie Anfang der 80er für 15Jahre ins Exil geschickt.

  8. 8 dieJulia

    Wow…
    Also falls Sie da mal zu Besuch sind und zufällig so ein Schleichkaterchen treffen, ist die Mission klar, oder?

  9. 9 eigenart

    Selbstredend.

  10. 10 dieJulia

    :-)

  11. 11 anne

    Rezept-Tipp:
    Ein ordentliches Steak in der Pfanne anbraten, den Käse darübergeben bis die Milben sich gleichmäßig über das Fleich verteilt haben. Fertig.
    Schmeckt einfach lecker.

  12. 12 ker0zene

    (…) Der Milbenkäse, sowie die darauf krabbelnden Milben besitzen einen sehr hohen Einweißgehalt. Viele Käsefeinschmecker bemerkten sogar aphroditische Nebeneffekte nach dem Verzehr dieser Köstlichkeit. Vielleicht werden eines Tages durch diese Nebeneffekte die letzten freilebenden Nashörner auf unserem Planeten gerettet? (…)

    (hier

    Ich glaube, der Käse hat noch ganz andere Wirkungen als nur aphodisierende, wenn solche Texte dabei herauskommen …

  13. 13 dieJulia

    Anne: Ich bin beeindruckt. Ist das Verzehren dieses leckeren Happens auch irgendwo, äh, dokumentiert?

    Ker0zene: wirklich, ich bin ein ausgesprochen gefestigter Charakter, und ich habe einen nicht eben angerührten Magen. Aber die Vorstellung von diesem Käse… da schüttelt’s mich nur so. Und die Naturen, auf die der Verzehr millimetergroßer Spinnentiere dann ausgerechnet auch noch aphrodisierend wirkt, die sind mir mit Verlaub umso unheimlicher, je länger ich darüber nachdenke.

  1. 1 der? das? dem? dieJulia.net! –> Kommen Sie rein und finden Sie’s raus. Oder so.
    Pingback am 9. Oct 2007 um 11:54

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