Wenn ein Holzwarenhändler seine Geschäftsauflösung bekannt gibt, macht er dann eigentlich einen Restpfostenabverkauf?
Wenn ein Holzwarenhändler seine Geschäftsauflösung bekannt gibt, macht er dann eigentlich einen Restpfostenabverkauf?
dieJulia.net läuft mit WordPress 2. © 2004 – 2008 Julia Atzmanstorfer.
Layout von The Flow, basierend auf YAML und K2.
Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS).
Valides XHTML und CSS.
27 Abfragen. 0.928 Sekunden.
ist das ein stöckchen?
Nein, bloß ein Pfosten-Posting. Immer wieder mal was Neues für meine Leser! :)
verstehe, ein pfosting also.
Sie haben recht!
Hat das Wort »Pfosten« im schönen Salzkammergut nich auch eine wenig schmeichelhafte Nebenbedeutung? »Pfosten-Posting« wäre dann also eine Selbstbezichtigung.
Nun, lieber Diabolino, das ist natürlich Auslegungssache. Ich dachte übrigens bislang immer, Du Pfosten! bzw. als Steigerungsform Vollpfosten! wäre als Schimpfwort vor allem bei unseren nördlichen Nachbarn gebräuchlich.
Bedingt durch das Sprachgewirr in meinem Alltag bin ich mir allerdings seit einiger Zeit manchmal nicht ganz sicher, ob ich gerade Österreichisch oder Deutsch spreche.
Also ich hab Pfosten als Schimpfwort glaub ich beim Mundl gelernt. Aber Wien ist ja auch nicht Österreich.
Hm.
Ich kann es echt nicht sagen, weil ich schon seit geraumer Zeit relativ unbewußt Ausdrücke und Redensarten übernehme, deren Ursprung ich nicht mehr eruieren kann. Früher waren meine Eltern diejenigen, die mich darauf aufmerksam machten, wenn ich neue Wörter verwendete (ich kann mich nur zu gut erinnern, wie sehr sie mich aufgezogen haben, als ich zum ersten Mal “cool” sagte!), heute überlagern sich die Zutaten (Wien, Blogs, Herr Ad) immer mehr, und so wird mir mein lustiges Kauderwelsch erst so richtig bewußt, wenn ich in Goisern bin und versuche, mich nicht durch sprachliche Verfehlungen ins soziale Abseits zu manövrieren (der gängige Goiserer ist da nämlich sehr, sehr streng, und was er vom Weana oder gar vom Preißn hält, kann eine durchschnittliche Stammtischrunde locker einen Abend lang beschäftigen.)
Wenn man, zurück zum ursprünglichen Thema, den Begriff “Vollpfosten” googelt, kann man jedenfalls m.E. auf den ersten Blick eigentlich eher einen Bezug zu .de-Domains herstellen.
(Notiz an mich: mir zum nächsten Geburtstag ein Lexikon der Etymologie wünschen! Dringend!)
> Wien ist ja auch nicht Österreich.
Eh kloa! Aber es ist durchaus denkbar, daß der »Pfosten« von Zuagrasten aus dem Westen nach Wien importiert wurde:
Ostarrichi.org
Dankeschön, echter Wiener.
(Und ich merke gerade, daß mir das Wort Pfosten richtig gut zu gefallen beginnt. Yeah.)
Nicht zu vergessen: Wenn man das Wort hauptsächlich in seiner beleidigenden Bedeutung verwendet, erhöht sich der Gebrauchswert um ein Vielfaches! Weil wie oft hat man schon mit senkrecht in den Boden eingeschlagenen Holzpflöcken zu tun? Bei weitem nicht so oft wie mit - Pfosten eben.
Gibt es da viele Pfosten, in der Hölle? Mehr als da? Oder schmeißt du die alle raus, damit du deine Ruh’ hast?
[ganzschlechteswortspiel] Hier geht ja die Pfost ab. [/ganzschlechteswortspiel]
Ich kenne nur Voll- und Hohlpfosten. Und das ist das Synonym für Eierbären.
Eierbär ist auch schön!
Und ad “ganzschlechteswortspiel”: ich habe ja ein denkbar niedriges Niveau vorgegeben (aber manchmal bin ich halt so). ;-))
Die Intelligenz der Verdammten liegt insgesamt deutlich über dem Durchschnitt, denn je klüger ein Mensch ist, desto mehr Einsicht hat er in die Folgen seines Handelns und desto größer ist daher seine Schuldfähigkeit. Nicht umsonst ist Dummheit auch vor irdischen Gerichten oft ein Milderungsgrund. Besonders Rebellion, Widerstand, unbotmäßiges Verhalten gegenüber Autoritäten usw. zählen zu den typischen Sünden der Gescheiten, und solche Störenfriede landen früher oder später alle hier unten.
Also aufgepaßt, liebe Julia: Intelligente Menschen befinden sich auf einer schiefen Ebene zum Hades! Nimm dich in acht, sonst rutschst du am Ende noch ab.
Da fällt mir, lieber Diabolino, zuallererst ein Daheimseinsatz von meinem Liebling, dem Gunkl, ein:
“Gescheit und gescheitert haben dieselbe Wurzel. Auch sprachlich.”
Und dann, weil du es bist, ein von ausdrücklichem Bedauern geprägtes: Leider nein. Bei dir da unten tät’ es mir sehr gefallen, aber ich bin vom (scheiß irdischen, verzeih) “Glück” (?) gesegnet, eben nicht sonderlich intelligent zu sein. Mein Denkvermögen ist sowas von endlich, daß selbst ich es merke. Ich bin leicht zu erheitern, schnell zu begeistern, ziellos, nicht sonderlich scharfsichtig, unkreativ, unbekümmert - und in Wahrheit immer nur reagierend, nicht aktiv. Ich brauche Eindrücke wie das Salz in der Suppe. Dann, nur dann, will etwas in mir sich erheben über die klägliche Suppe des Alltags. Ich bin, Diabolino, keinesfalls gefährdet, die interessante Höllenfahrt über die schiefe Ebene zum Hades anzutreten, und ich beneide dennoch jeden, dem sie vergönnt ist. Ich habe nicht das Zeug, nicht die Substanz dazu. Allein meine Emotionen verkeilen sich bisweilen, und dann hindern sie mich daran, einfach Hosianna zu singen und - von allem Ballast befreit - ins blöde Blau zu diffundieren, als hätte es mich nie gegeben.
Ich wär sehr gern intelligent. Leider besteht die einzige Begabung, die mir mitgegeben wurde, darin, andere darüber hinweg zu täuschen, daß ich im Grunde sehr einfach gestrickt oder aber, brutal ausgedrückt: ein sehr simples/sprich dummes Gemüt bin.
Es ist die Differenz, die mich zwickt. Manchmal. Mehr oder weniger. Alles in allem reicht das weder für den Himmel noch für die Hölle, nicht?
so a bledsinn! wiaggli woa!
Nicht doch, liebe Katze, nicht doch!
Im Grunde ein recht pragmatischer Ansatz, weil schau: ich bin, und das ist kein Fishing for Compliments, zwar nicht strunzdumm, aber auch tatsächlich nicht sonderlich schlau, was mich andererseits aber davor bewahrt, mir alles kaputtzudenken. Und ich hab einen Batzen Intuition, was ja auch nicht das schlechteste ist.
Samma jetzt wieda guat? :-)
Pfosten als Schimpfwort ist mir hier (im unpreußischen Rheinland) unbekannt. Pfosten ist etwas, an dem man sich und vor allem seinen Kopf stößt. Nehmen wir z.B. den Türpfosten. Pfosten hat auch etwas Begrenzendes und/oder etwas Besitzanzeigendes. Ha, ich verfüge über ein ethymologisches Wörterbuch und das sagt wenig Spektkuläres sondern lediglich, dass das lateinische ‘postis”(Tür)Pfosten’ Pate gestanden hat. Soweit zu ‘Der Pfosten’ ‘Die Pfosten’ http://www.die-pfosten.de/start.php spielen am 13. Nov. in Hohenbrunn. Da gibt es ja noch die Pfosten, die das Netz beim Tennisspiel halten und zu heimtükischen Veränderungen des Ballfluges führen können und beim Fußball rettet der Pfosten nicht selten, was der Torwart nicht mehr erwischt hat. Der Kommentator sagt dann einfach nur “Pfosten” und meint das nicht beleidigend.
> Mein Denkvermögen ist sowas von endlich, daß
> selbst ich es merke.
Genau das ist die Tugend der Intelligenten.
> Alles in allem reicht das weder für den Himmel
> noch für die Hölle, nicht?
Für die Hölle reicht schon allein der Zweifel.
mir ist es intelligent genug was da steht.
ich wollte auch nur beisteuern, dass dein holzwarenhändler unbedingt den holzweg bei seiner geschäftsauflösung einhalten sollte.
Wenn man von einem herabfallenden Pfosten erschlagen wird,
hat man dann ein pfostmortales Erlebnis?
;-))