Archiv für November 2006

Fierce Creature (huh!)

Nach einem Lachanfall der Extraklasse (die entzückende Elise wieder einmal…) fand ich mich heute tatsächlich auf dem Wohnzimmerboden liegend wieder, nach Luft ringend und - uh! - Auge in Auge mit der Bestie, die neuerdings (danke, Muttern!) mein (nicht selbstgewählter, aber äußerst, öh, handsamer) Hausschuh ist. Der linke, um es exakt auszudrücken.

Nun ja. Immerhin. Oder so. Im Bild: The Eye of the voll fierce Schlapfen. Quasi. ;-)

äh.

[Klicken Sie bitte ins Bild, wenn Sie das wilde Flauschtier da wirklich großmachen wollen, aber bedenken Sie: ich kann nix dafür. ;)]

Für Elise

Es ist kein Jahr her, da hat mir einer aus einer Laune heraus einen Elefanten geschenkt. Das war damals sehr rührend, wie der kleine Kerl im Postkasten saß, ein kleines *tröt* von sich gab und mich freundlich-neugierig anguckte, deshalb seufzte ich damals total erfreut, nahm ihn mit in meine Wohnung und ließ in fürderhin bei mir wohnen. Außerdem ist so ein Elefant ja echt voll praktisch, weil der sich jede Telefonnummer und jeden Termin merkt.

Der Elefant entpuppte sich zwar ziemlich bald als Weibchen, ist in der Haltung aber relativ unkompliziert. Ich habe mich mit ihr auf den Namen Elise geeinigt, wobei mir persönlich Gertrude lieber gewesen wäre, aber Elise gefiel ihr nun einfach besser, und das respektiere ich als gelernte Tierfreundin natürlich. Da Elise zugegebenermaßen schon ziemlich viel ißt (ich hab da so ein Abkommen mit dem Supermarkt meines Vertrauens: die schenken mir immer das ganze übriggebliebene Obst und Brot, das die sowieso wegschmeißen am Ende des Tages), wohnt sie praktischerweise auf dem Klo, wo sie den ganzen Tag über Trompete übt. Manchmal ruft Sting an, weil er sie wieder einmal für einen Studio-Take braucht. Und weil wir in einem Haus leben, in dem auch ein Gitarrist und ein Saxophonist mehrere Stunden täglich üben, fällt das auch gar nicht weiter auf. Also, das mit dem Trompeten.

Aber jedesmal, und das muß ich jetzt einmal loswerden, jedesmal, wenn ich neuerdings mit dem Liebsten telefoniere, kommt die in die Küche und macht Geräusche wie eine alte Wohnzimmertür, die kreischend in ihren Angeln protestiert. Und der Liebste fragte so beim ersten Mal sehr erstaunt: “Sag mal… hast du ‘nen Elefanten?”, und jetzt, wo wir uns schon besser kennen, stellt er dann kichernd fest: “He, da ist der Elefant wieder!”, und dann erzähl ich ihm launige Bonmots von Elise und mache mir eine imaginäre Dose Spinat auf, so zur Feier des Tages.

Ist halt manchmal nicht ganz unverrückt, dieses Leben.

Schluß mit Kitsch-Content!

Hier geht’s jetzt erst einmal wieder garstig weiter. ;) Aber nicht, weil ich so gelaunt wäre (abgesehen davon, daß meine schlaflosigkeitsgepeinigten Augäpfel sich anfühlen, als wären sie mit Sandpapier bearbeitet worden und ich müd bis auf die Knochen bin), sondern weil ich wieder einmal meine verehrte Juli Zeh lese und ja jederzeit gern meine Begeisterung teile.

“Wir sind der banalen und kleinkrämerischen Reglementierungen müde, die uns bei Strafe zwingen, ein Licht an unser Fahrrad zu schrauben, mit dem Rauchen bis zum sechzehnten Lebensjahr zu warten und unsere Autos für zwei Euro pro Stunde in ein Kästchen zu stellen, das irgendjemand feinsäuberlich auf den Boden gemalt hat, während wenige Flugstunden entfernt ganze Welten verbrennen, vertrocknen, ersaufen, explodieren, verbluten. (…) Ich breche keine Lanze für die Anarchie. Ich schildere Ihnen nur die spezielle Müdigkeit, die jeden befällt, der sich anhören muß, was gut und böse, richtig und falsch sei, obwohl niemand mehr die Grundlagen dieser Unterscheidung zu erklären oder auch nur zu benennen vermag. Moral dient der Herbeiführung von Berechenbarkeit. Der Mensch ist, ich wiederhole es noch einmal, am berechenbarsten, wenn er pragmatisch handelt. Wenn er spielt.”

[Auszug aus Adas Plädoyer in Spieltrieb]

Arousal

Sonntag (Nachmittag): Nach einem Telefonat mit dem Menschen, der mir die Welt bedeutet, renne ich durch die Stadt anstatt daheim die Wände hochzugehen, bis ich befürchte, gleich einen Schwächeanfall zu erleiden. Eine Mahlzeit in drei Tagen, da kann der Blutzuckerspiegel nicht wirklich in einem gesunden Bereich liegen. Ich bleibe an einer Kreuzung stehen und verfolge, wie ein Windstoß hunderte Blätter von einem Baum pflückt und durch die Luft tanzen läßt. Die Szene ist so voller Anmut, daß ich meine Grünphase verpasse. Ein kleiner Bub mit einem dieser omnipräsenten Tretroller dreht sich auf der anderen Straßenseite nach mir um und schaut ziemlich ratlos aus. Ich muß lachen und warte brav, bis wieder grün ist, in einem sanften Rieseln gelber Blätter.

Ich setze meinen Spaziergang fort, notiere mir in Gedanken ein Reptiliengeschäft, wo man gegen eine Futterspende von 3 Euro die Krokodile und andere Echsen anschauen kann, lande schließlich am Westbahnhof. Als ich schon gehen will, fällt mir ein Plakat auf, die neue Beatles-CD um 13 irgendwas. Und weil ich dieser Tage einen typisch österreichischen Verriß eines dämlichen Komikers in irgendeiner Indiepolizeiredaktion gelesen habe, kehre ich noch einmal um und kaufe sie.

Unterwegs fällt mir ein, daß ich mir eigentlich was zu essen kaufen wollte, aber ich könnte mich sowieso nicht dazu aufraffen, feste Nahrung zu mir zu nehmen. Also fahre ich heim. In meiner Wohnung angekommen, stelle ich erst einmal Kaffee zu und verfüge mich dann an meinen Schreibtisch. Dort stelle ich fest, daß ich ohne die Geräte, die da so herumstehen, wirklich ernsthaft aufgeschmissen wäre. Mein Rechner, mein Telefon. Mein Tor zur Welt. Warum hat eigentlich noch keiner das Beamen erfunden? Mir ist ein bißchen zum Heulen, aber als ich die CD starte und mir ein bis auf sein Grundgerüst enthülltes “Because” in die Gehörgänge gesennheisert wird, ist das ein so intimer und unerhörter Moment, daß die Zeit stehenbleibt und ich den Eindruck habe, Musik von einem weit entfernten Planeten zu hören, der vor mir noch kein Mensch je lauschen durfte. Mir zittern die Knie.

Nach ungefähr fünf Nummern weiß ich nicht nur augenblicklich, welche Genies die Beatles, die ich seit Kindesbeinen an kenne und liebe, waren und worin die wechselseitige Abhängigkeit von John Lennon und Paul Mc Cartney bestand (ich könnte das aber im Moment keinem Menschen auseinandersetzen), sondern möchte vor George Martin niederknien, der mit diesem Album ein Meisterwerk geschaffen hat. Ich beschließe, Mama anzurufen und aus rationalen Gründen Spinat zu essen.

Mama wird von den neuesten Wendungen meines Lebens in Kenntnis gesetzt und freut sich mit mir, anstatt mir angesichts der wahrlich nicht einfach zu vermittelnden Geschichte den Vogel zu zeigen. Dafür liebe ich sie. Die Hälfte des Spinats schaffe ich, die andere wandert leider in den Mülleimer. Ein paar Vitamine werden wohl hängengeblieben sein.

Mein Telefon läutet, und ich weiß, wer dran ist, ohne aufs Display schauen zu müssen. Ich bin so verliebt in seine Stimme, daß ich am liebsten in das Telefon kriechen würde. Wir fragen uns, weshalb Popeye eigentlich Spinat aus Dosen konsumierte und wie ich diesen Elefanten in meine Küche brachte und planen ein bißchen in der Zukunft herum wie zwei kosmische Kinder. Wenn ich ihn nur höre, schwebe ich zwei Zentimeter über dem Boden.

Es ist so ca. 23 Uhr, als wir auflegen.
Ich wende mich wieder den Beatles zu, als ich aus dem Augenwinkel sehe, daß mein Telefon schon wieder läutet. Ich rufe zurück, das ist natürlich Popvatern. Wir führen eins dieser nächtlichen Gespräche, in denen wirklich Wesentliches gesagt wird, irgendwann höre ich, wie Mama kurz in die Küche kommt. Ich wünsche ihr eine gute Nacht, Papa und ich legen auch bald auf. Es ist halb eins.

Ich beschließe, heute einmal früher ins Bett zu gehen und liege so gegen eins auch tatsächlich in der Falle. Noch einmal höre ich mir “Because” an, und plötzlich fühle ich mich so einsam und verloren wie ein ausgesetzter Welpe in einer Winternacht. Ich habe plötzlich einen Riesenbatzen Angst, daß alles nichts ist, aber irgendwann weicht dieses Gefühl einem großen, tiefen Urvertrauen, in das ich mich fallen lasse.

Um 2.55h bin ich wach. Und zwar richtig wach. Unerhört wach. Gibt’s wo ein paar Bäume zum Ausreißen? Einen Marathon zu laufen? Ein paar Baumstämme zu werfen? Um Punkt 3 Uhr stehe ich also auf. Stockfinstere Nacht. Was kann man machen? Ich schaue mir wieder einmal Jackie Brown an, unternehme dann einen kleinen Spaziergang durch die sich räkelnde Stadt in einer seltsam milden Luft, bin um halb sieben wieder zuhause, mache mir Kaffee und warte darauf, ins Büro fahren zu können, das erst ab acht Uhr besetzt ist.

Und das ist der Stand der Dinge.

Versuch der Beschreibung einer ausgeprägten Glückseligkeit in ausgeborgten Worten

Ich habe dich so lieb!
Ich würde dir ohne Bedenken
Eine Kachel aus meinem Ofen schenken. (Joachim Ringelnatz)

Ich will deine Hand, ich will deinen Mund
Ich will deinen Kopf, ich will deine Zunge
Ich will deine Haare, ich will deine Haut
Und den ganzen Unsinn
Will ich auch (Element of Crime)

Das Alltagsgrau kipp ich in den Ausguß
Zweifel ersticke ich im Keim
Für Dich soll es Sterntaler regnen und Du kannst eitler als der
Sonnenschein sein. (Grönemeyer)

Da wuchs die Blume Morgenrot
an unserer Nächte Saum.
Wir litten eine süße Not
um einen süßen Traum. (Wolfgang Borchert)

I’m mad about you. (Sting)

Wenn ich ein Vöglein wär
Und auch zwei Flüglein hätt
Flög’ ich zu dir. (Kinderlied)

Ach, daß der Liebesgott, trotz seinen Binden,
Zu seinem Ziel stets Pfade weiß zu finden! (William Shakespeare)

Vielleicht sind wir voller Ankunft zu einem neuen Leben, zu einem neuen Lachen, zu einem neuen Gott. (Wolfgang Borchert)

Stand up all you lovers in the world
We’re starting up a brand new day. (Sting)

I would dance with a total stranger,
And hold him in my arms.
Hell, there could be no danger, if I open up. (Seal)

I used to think maybe you love me, now baby I’m sure
And I just can’t wait till the day when you knock on my door. (Katrina and the Waves)

Love, Love, Love. (The Beatles)

[Bitte um Entschuldigung. Hier geht es irgendwann wieder im Normalmodus weiter, aber im Moment ist es mir völlig unmöglich, etwas auch nur ansatzweise anderes von mir zu geben, und es ist mir außerdem unmöglich, einfach meinen Mund zu halten. Mich hat’s in einer Form erwischt, wie sie sich der abgedrehteste Drehbuchschreiber nicht ausdenken könnte, und dummerweise habe ich das Bedürfnis, das der ganzen Welt mitzuteilen. Stellen Sie sich an dieser Stelle bitte eine Julia vor, die abwechselnd heult und lacht und überhaupt nicht weiß, wohin mit sich und ihrem unfaßbaren Glück. :-)]

stein

...

Mensch.

Speramus meliora; resurget cineribus
Mir fehlen die Worte.
Vielleicht kommen die morgen wieder. Oder übermorgen. Oder irgendwann. Landen.

[Bild geklaut: hier.]

übersetzt: Pfoa na.

Das hier geht - ich kann ja auch schön sprechen - dann so, damit es in der großen weiten Welt da draußen auch verstanden wird. Mit sinnstiftenden Anmerkungen. Bitteschön:

Manchmal denke ich mir ja schon so bei mir - das Leben ist echt eine schräge Geschichte. Weißt du, da hockt man da den ganzen Tag und will (eigentlich: müßte) was arbeiten, und dann hat man ein solches Chaos im Schädel, daß selbst ein Mensch, der sowas gewöhnt ist, am liebsten davonrennen möchte. Möchten, ja überhaupt. Möchten tät’ ich viel, wenn es dem lieben Tag gefällt, lang zu sein. Ich möcht so gern landen, zum Beispiel. (Anm.: “I mecht landen” ist ein Titel von Maria Bill aus dem Jahr 1983, natürlich ein Liebeslied, und zwar eines, bei dem man sich nie sicher ist, ob die Dame nun zerbrechlich ist oder eine eher kratzbürstige Femme fatale.)

Das ist jetzt (oder hiaz, wie man da, wo ich her komme, sagen würde) mein erster (Anm.: selbst übersetzter) Text in Dialekt. Nicht ganz einfach nur so, sondern weil ich mir heute gedacht habe, wie das wäre, wenn das, was ich da schreibe, eine respektive einer meiner Kolleginnen bzw. Kollegen aus Deutschland lesen (oder sogar übersetzen) würde, so auf Hochdeutsch. Was da herauskäme. “Oh toll”, denken sich die jetzt vielleicht. “dieJulia kann Kisuaheli! Und was jetzt?”

Aber eigentlich möcht ich ja etwas schreiben, so im Zusammenhang mit dem “eigentlich arbeiten müssen” und dem überhaupt nicht fähig sein dazu, weil einem das Hirn spazieren geht. Das is quasi eine Diskontinuität, so klugscheißerisch formuliert. Mensch, ihr kennt das sicher. Da fliegen dir tausend Geschichten im Kopf herum, die du aufschreiben möchtest, und tausend total arge Dinge, die du genau jetzt machen möchtest, klopfen dir an die Schädeldecke. Und da wirst du dann ganz dings und rennst herum wie ein krankes Tier. Weil alles, was man nicht kriegt, fühlt sich an wie ein Kristall im Aug. (Anm.: das hab ich mir nicht selber ausgedacht. Das ist eine Zeile aus der Nummer “Hex” von Sabine “Zabine” Kapfinger.) Und da läutet dann auf einmal um halb Zehn des Telefon, und du siehst, daß das jemand ist, den du unheimlich gern hörst, und klar… du hebst ab. Also, den Hörer. Und selbst eh auch. Und möchtest einfach nur landen, zum Beispiel.

Ich würd’ gern unsichtbar sein
Und wie ein Vogel hinter dir fliegen.
Und wenn du traurig wärst
Würd ich dich dann an den Haaren ziehen. (Anm.: Das wiederum ist ein Zitat aus einem Lied von André Heller, aus dem Jahr 1970, und das kenn ich aus meiner Kindheit.)

So etwas fällt dir dann ein, und du lachst ein wenig, und da ist auf einmal ein ganz leises und komisches und warmes Gefühl in deinem Bauch, wie auf einem dieser alten Karusselle, die es heute wahrscheinlich nimmer gibt, und du denkst dir: die Welt, die ist schräg. Und rund. Und gut. He, das ist verdammt großartig, das Leben.

Pfoa, na II

Hömma ma!

manchmal ist mein hirn so angebumst, über dat schräge kabäusken des vegetierens, dat misch die hemisphären fratzen. hömma ma! da tut man machen und malocht sich verdötscht wie ne devote töle und am ende der wuast iss bloß `n knoten.

Ich habe Tränen gelacht!
Der fabulöse Herr Ad hat meinen Dialekttext übersetzt, und wie sich das liest, können Sie in voller Länge hier erfahren.

[Edit] Falls wer Phils Version von Ads Version (!) in einen anderen Dialekt übersetzen will: nur zu! Ich werde meinen ursprünglichen Text auf Hochdeutsch sowieso erst später nachreichen. Stille Post ausdrücklich erwünscht! ;)

Pfoa, na.

Manxmoi denk i ma jo scho so bei mir - des Lebm is echt a schräge G’schicht. Woaßt, do huckt ma do den gaunzn Tog und wü (eigentlich: miassat) wos orbeitn, und daun hot ma a soiches Duriganaund im Schädl, daß ana Sau grausn mecht. Mechtn, jo überhaupts. Mechtn tät i vü, waun da Tog laung is. I mecht so gern landen, zum Beispü.

Des is jetz (oder hiaz, wia ma do, wo i her kumm, sogn tätert) mei ersta Text in Dialekt. Net gaunz nur oafoch so, sondern weil i ma heit denkt hob, wia des warat, waun des, wos i do so schreib, oana von meine deitschn Kollegn lesen (oder sogoa übersetzn) tätert, so auf Hochdeitsch. Wos do aussi kamat. “Oh toll”, denken si de jetz vielleicht. “dieJulia kann Kisuaheli! Und was jetzt?”

Oba eigentlich mecht i jo wos schreibm, zweng dem “eigentlich Orbeitn miassn” und dem überhaupts net fähig sei dazua, weu oan des Hirn spaziern geht. Des is quasi a Diskontinuität, so auf gscheid gsogt. Ma, ihr kennts des sicher. Do fliang da tausend Gschichtn im Kopf umanaund, des’d aufschreibm mechatst, und tausend voi oage Sochn, des’d genau jetz tuan mechatst, klopfn da an de Schädldeckn. Und do wirst daun gaunz dings und rennst umanaund ois wia a krankes Viech. Weu ois, wos ma net kriagt, is oan ois wia a Kristall im Aug. Und do leit’ daun auf oamoi um hoiba zehne des Telefon, und du siagst, daß des wer is, den du unhamlich gern heast, und kloa… du hebst o. Oiso, den Heara. Und söwa eh a. Und mechst oafoch nur landen, zum Beispü.

I mechat unsichtboa sei
Und wia a Vogl hinter dir fliagn
Und wenn du traurig wast
tät i di dann bei de Hoa ziagn.

So wos foit da daun ei, und du lochst a wengal, und es is auf oamoi a gaunz a leises und komischs und woames Gfüh in deina Mittn, wia auf an Ringlgspü, und du denkst da: de Wöd, de is schräg. Und rund. Und guad. He, des is verdammt leiwand, des Lebm.

[so. Und jetzt versuchen Sie das mal zu übersetzen, Herr Ad!]
[Übersetzung auf Hochdeutsch folgt, wenn gewünscht.]