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Das Vindobona braucht Hilfe

dieJulia | 1532 days ago | 8 Comments | Link

"Das Vindobona zählt zu den Vorzeige-Kulturbetrieben dieses Landes - ein Musterbeispiel an Sparsamkeit und Effizienz. In seinen 20 Jahren hat das Vindobona nie Theaterförderungen benötigt. - Eine Situation, von der jedes Theater und die Stadt Wien nur träumen können. Dennoch ist das Vindobona wieder das Stiefkind der Stadt Wien:

Von 2000 bis 2004 wurde dem Kulturamt ein Konzept zur Sanierung des nach 20 Jahren Spielbetrieb völlig desolaten Vindobona angeboten. Gemeinsam wurde die Erhaltung und Finanzierung beschlossen: EUR 1,35 Mio. werde die Stadt Wien, die restlichen EUR 0,7 Mio. das Vindobona tragen.

Wegen der, durch unvorhersehbare Komplikationen bei den Bauarbeiten entstanden Mehrkosten - die bereits von der Baudirektion der Stadt Wien überprüft und bestätigt wurden - fehlen EUR 455.000,- zur Fertigstellung. Das Kulturamt wurde bereits Anfang Februar detailliert informiert.

Da jedoch das Kulturamt jede weitere Unterstützung ablehnt und sämtliche Ressourcen des Vindobona erschöpft sind wurden die Bauarbeiten abgebrochen. Jede Woche Verzögerung kostet zusätzlich ca. EUR 10.000,- (Baustelleneinrichtung, Lagerplätze, Folgekosten etc.). Dieser Umstand ist dem Kulturamt bekannt. Dennoch wird alles versucht eine Lösung zu verzögern, um die anfallenden Kosten weiter zu erhöhen.

Alle auftretenden Künstler verzichten zur Zeit auf Ihre Gagen zu Gunsten des Vindobona, dennoch müssen in wenigen Tagen die ersten Vorstellungen abgesagt werden. Der Anfang vom Ende...?

Allerdings wären damit die investierten 1,35 Mio. der Stadt Wien unwiederbringlich verloren und die Österreichische Kabarettszene und deren Existenzgrundlage zerstört. Auf diese Konsequenzen wurde von Seiten des Vindobona nachdrücklich hingewiesen.

Zum Vergleich: Jahressubvention der Vereinigten Bühnen 31 Mio., Umbau Ronacher 45 Mio., Umbau Theater in der Josefstadt 12 Mio. usw. - Da darfs ruhig ein bissl mehr sein..." - soweit die Aussendung des Vindobona.

Petition und aktuelle Informationen auf http://www.vindobona.at/

Schuld und Sühne

dieJulia | 1622 days ago | 6 Comments | Link

Heute wurde in Österreich das Urteil im "Babymordprozeß" gefällt. Es fiel vernichtend aus.
Ja, die Angeklagte, die zu lebenslanger Haft verurteilt wurde, hat etwas unfaßbar Entsetzliches jenseits aller Vorstellungskraft getan. Sie hat ihre neugeborenen Kinder getötet. In drei Fällen wurde sie in einem so aufsehenerregenden wie kurzen Prozeß wegen Mordes, in einem Fall wegen Tötung nach der Geburt für schuldig befunden.

Was aber, wenn Richter, Staatsanwalt und Geschworene in ihrem alttestamentarischen Furor, in ihrem aufs erste sicher gerechtfertigten (heiligen?) Zorn zu hart geurteilt haben? Was, wenn die Verurteilte ihrem Lebensgefährten (der zu 15 Jahren Haft verurteilt wurde) so hörig war, daß seine Drohung „Wenn du schwanger bist, kannst du dich schleichen“ zur totalen Ausschaltung der Vernunft geführt hat? Was, wenn sie aus Panik und Hörigkeit heraus ihre Schwangerschaften wirklich verdrängt hat, sich nicht daran erinnern kann, wie sie immer wieder sagte? Die menschliche Seele ist ein weites Land voller Abgründe. Ich weiß nicht, wie es ist, schwanger zu sein, und ob man das tatsächlich verdrängen kann, aber man liest im Chronikteil der Zeitungen immer wieder von Fällen, wo (oft sehr junge) Frauen mit starken Bauchschmerzen in ein Krankenhaus eingeliefert werden und dort ein Kind zur Welt bringen, ohne daß ihnen oder ihrer Umgebung eine Schwangerschaft bewußt gewesen wäre. Das ist das eine. Das andere: Wie unvorstellbar krank muß eine Frau sein, deren archaischste Instinkte so versagen? Die mehrmals hintereinander gebiert, heimlich, und immer wieder schwanger wird, anstatt zu verhüten? Kann sich das überhaupt irgendwer vorstellen, wenn er ehrlich zu sich selbst ist? Wie normal und zurechnungsfähig kann ein Mensch sein, der das aushält und tut, wieder und wieder? Das psychiatrische Gutachten bescheinigte der nunmehr Verurteilten hohe Intelligenz. Das abschließende Argument des Gutachters lautete ungefähr so: Sie konnte sich an alle ihre Arbeitsplätze erinnern und sie zeitlich richtig einordnen, daher müsse sie sich auch ihrer Schwangerschaften bewußt gewesen sein. Sie sei voll zurechnungsfähig. Das Gutachten war im Sinne des Richters und der Staatsanwaltschaft, ein weiteres wurde abgelehnt. Im Gutachten hieß es übrigens zuvor auch: „Sie habe sich nach außen als aktive, leistungsorientierte Frau gezeigt, während sie innerlich ein ängstlicher, schwermütiger Mensch sei, der zu extremer Anpassung neige. Außerdem sei sie nicht in der Lage, ihr eigenes Handeln zu hinterfragen.“ (Quelle: der Standard)

Es steht, ich wiederhole mich, außer Frage, daß diese Frau etwas unvorstellbar Entsetzliches getan hat. Aber ebenso liegt das Urteil, das über sie gefällt wurde, weit jenseits der Grenze der Vorstellungskraft. Lebenslänglich. Man sperrt einen Menschen weg, nimmt ihm das wichtigste Menschenrecht überhaupt, die Freiheit, und läßt ihm, was am vernichtendsten ist, keine Hoffnung, jemals wieder ein normales Leben zu führen. Das ist in meinen Augen einzig und allein Rache. Alttestamentarisch. Menschenunwürdig. Ein Todesurteil letztlich, die Verurteilung zu langsamem, qualvollem Sterben/Dahinvegetieren außerhalb der Gesellschaft.

Ich weiß, daß ich mit meiner Meinung bei einem Großteil meiner Leser Sympathiepunkte verliere, aber ich frage mich, und mir wird wirklich bang: was, wenn sich die Justiz geirrt hat? Was, wenn man über einen kranken Menschen, der sich im völligen Ausnahmezustand befunden hat, ein ungerechtfertigtes Urteil gefällt hat, das nur zu gut in unsere Zeit paßt, in der eine hitzige Diskussion über sinkende Geburtenraten geführt wird, wobei das Hauptargument das bald nicht mehr finanzierbare Pensionssystem ist?

Auge um Auge, Zahn um Zahn.
Ich finde es einfach entsetzlich.

Help wanted!

dieJulia | 1737 days ago | 11 Comments | Link

Computer-Profis, bitte um Rat!

Ich hab vorgestern den neuen Firefox 1.5 installiert, und jetzt weigert sich der Lümmel, manche Seiten, die zuvor problemlos aufgingen, zu öffnen. Fehlermeldung lautet: "Seiten-Ladefehler". Das ärgert!!! Was tun? Aus den einschlägigen Foren werd ich als Amateuse nicht schlau. Wenn das so weitergeht, kick ich das Teil und kehre reumütig wieder zur alten Version (1.0.4) - oder überhaupt zum IE - zurück.

Kann mir wer helfen?

Musikhasen!!

dieJulia | 1780 days ago | 10 Comments | Link

Help wanted!

Gesucht wird:
The Undisputed Truth (Band)/The Undisputed Truth (Album, 1971), das gibt's aber offenbar nur auf Vinyl - vergriffen.
(Die damaligen Katalognummern waren: USA= Gordy GS-955 bzw. D= EMI Electrola Tamla Motown 1C06292902)

Und eigentlich gehts um die Nummer "Ball of Confusion".

Falls irgendwer da draußen ist, der diese Nummer hat oder jemanden kennt, der... (b@ss???) >> BITTE melden (dieMail[ at] diejulia.net)! Es geht quasi um eine echte Herzensangelegenheit. :)

gefunden

dieJulia | 1896 days ago | 2 Comments | Link

(12. Dezember 2004. Da war mir fad, glaub ich.)

derVeranstaltungskalender

dieJulia | 1917 days ago | Comment | Link

Fr. 10. 6.: Tyler/unplugged, Lange Nacht der Kirchen, St. Josef ob der Laimgrube (1060/Windmühlgasse 3).
Sa. 11. 6.: Hansi Lang/Slow Club, Porgy & Bess.
Fr. 17. 6.: Comaah u.a., Szene Wien.
Sa. 18. 6.: Tyler u.a./Ute Bock Benefiz, Szene Wien.
So. 19. 6.: Juci, Summerstage.
Mi. 22. 6.: 15 Jahre TOB-Party (irgendwo im 11.).
24., 25. + 26. Juni: Donauinselfest 2005.

Der Rebel und ich freuen uns, und ein quietschoranges T-Shirt mit derURL ist auch schon bestellt... ;-)

Dumm gefragt:

dieJulia | 1919 days ago | 3 Comments | Link

Wenn Lindenblüten (und das tun sie!) so göttlich duften - warum ist Lindenblütentee dann so weit abseits jeglichen guten Geschmacks?

Schon wieder Fotos

dieJulia | 1942 days ago | Comment | Link

50 Jahre Staatsvertrag: ein üppiges Album mit vielen Gesichtern...

jetzt sollt ihr mich mal kennenlernen!

dieJulia | 1952 days ago | 33 Comments | Link

Curriculum vitae

Name: dieJulia
Wohnhaft: z’Haus (meistens) und überall, wo mir Luftwurzeln wachsen.
Eltern: die besten der Welt!
Geboren: ja.
Familienstand: ledig, sehr ledig.

Schulbildung:

1981 bis 1986: Volksschule. Hervorragende Noten in Papierfliegerbasteln, Chorgesang und Kirschkernweitspucken. 1986 bis 1990: Neusprachliches Gymnasium. Hervorragende Noten in Schummelzettelschreiben, Theaterspiel und Chorgesang. Musik Befriedigend, weil Weigerung, die chromatische Tonleiter auswendig zu lernen. Trotzdem Mitglied des Oberstufen-Chors. Außerdem hervorragende Ergebnisse in Zeichnen und Deutsch. Aufgrund eines Deals mit dem Mathelehrer (wenn du die Oberstufe hier machen willst, muß ich dich leider durchfallen lassen) Wechsel an die HBLA für Tourismusberufe vollzogen, weil mir nichts besseres eingefallen ist. Hervorragende Noten in schrägem Benehmen. Kein Musikunterricht mehr, trotzdem hervorragende Noten in den Fächern Jazz-Vocalensemble, Schülerband, Gospelchor und Kirchenchor. Kochen gelernt. Auch nicht schlecht. 1995: Matura.

Universitätsausbildung:

1995 bis 2000: Universität Wien. Studienrichtung Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (nicht abgeschlossen), Theaterwissenschaft (schnell wieder geflüchtet), Ethnologie, Kultur- und Sozialanthropologie (kurioses Wissen gesammelt). Außerordentliche Hörerin in Institutionen wie dem Schwarzen Café, der Pepsi Music Hall, dem Planet Music, Wiesen-Festivals, dem Café Carina, dem Flex, der Stadthalle, dem Roten Engel, etc. Hervorragende Noten im Biertrinken, Kurzgeschichten-Schreiben und Unfugmachen.

Berufliche Erfahrungen:

1990 bis 1995: Sommers jeweils ausgenutzt worden als Praktikantin im heimischen Gastgewerbe. Hervorragende Noten im Trinkgeldbekommen. 1995 bis 1999: Verschiedene Tätigkeiten, um Geld zu akquirieren, beispielsweise als Stubenmädchen, Telefonistin beim Gallup-Institut, Background- und Frontsängerin. Mitwirkung an einem Hit. 2000 bis 2001: Halbtags-Amtsdienst in einem Wiener Postamt (eine Zeit, in der sich das Standard-Abonnement wirklich lohnte), Background- und Frontsängerin, Schreiberling. 2001 bis dato: Sprachliches Qualitätsmanagement (Lektorat) und Schreiberling in Personalunion, Romanschreiberin in spe.

Sonstiges: Führerschein B seit 1994 (und das bis jetzt unfallfrei), Fotofanatikerin seit Sommer 2004 (und das bis jetzt unfallfrei), Nachtschattengewächs, Leseratte, Landei, Wahlwienerin, Wechselwählerin, Kaffeetrinkerin. Besondere Fähigkeiten: Heiterkeit (schwarzer Gürtel).

21 03 05

dieJulia | 1998 days ago | Comment | Link

Soll ich Euch mal was sagen?
Ich.bin.doof.

Seit STUNDEN, und ich meine STUNDEN bin ich damit beschäftigt, mein Paßwort für das Fotoalbum herauszufinden. Der Paßwortmanager auf der Hüttn zuhause kennt es, ich aber leider nicht.
Ich!Bin!Doof! ;-]

[Edit]: meine Götter! Das genialste neue Feature dieses Blogs besteht wohl darin, daß jetzt mein Ich-blogge-jetzt-Paßwort auch im Album Sesam-Öffne-Dich bedeutet, ohne daß ich mich dort frisch anmelden muß.

Wer immer da seine Hände im Spiel hatte: Sei dir meiner ewigwährenden na du weißt schon sicher.

(Ändert aber nix an Ich.bin.Doof.)